Einsatzkräfte zeigten Rettungsabläufe

By no-reply@meinbezirk.at (Pia Gfrerer)

Stationspilot Cpt. Michael Brunner, Ortsstellenleiter der Bergrettung Michael Unterlerchner, Leiter Stv. Alpinpolizei Dietmar Dorfer

SPITTAL (pgfr). Wie umfangreich Abläufe beim Bergen von Verunfallten und Verschütteten sein können, zeigten Einsatzkräfte anhand realer Situationen. Vom Österreichischen Bergrettungsdienst, Ortsstelle Spittal/Drau-Stockenboi unter der Leitung von Michael Unterlerchner informierten und demonstrierten 15 Bergretter in den Bereichen Pistendienst, Schneeforschung und Lawinen- und Suchhunde, fünf Alpinpolizisten und anhand einer Windenbergung mit dem Rettungshubschrauber RK1.

Je belebter, desto vorsichtiger
Damit solche Rettungsabläufe vermindert oder im Optimalfall vermieden werden, sind Pistenregeln, sehr ähnlich den Straßenverkehrsregeln, einzuhalten. „Je frequentierter die Piste, desto mehr Acht ist zu geben“, so der stellvertretende Leiter der Alpinpolizei Einsatzgruppe Oberkärnten Dietmar Dorfer. „Die Dichte an Wintersportlern auf der Piste gibt das Verhalten darauf vor.“

Handhabungsfehler
„Viele, so ist unsere Erfahrung“, sagt Bergretter Unterlerchner, „haben eine gute Ausrüstung in puncto Sicherheit, sind mit ihrer Handhabung jedoch nicht vertraut“. Also auch hier ein Aufruf der Einsatzkräfte, sich mit seiner Ausstattung vor der ersten Unternehmung im Gelände auseinanderzusetzen.

FIS-Regeln für Pistenfahrer
Die zehn FIS-Regeln haben zum Ziel, Unfälle auf Ski und Snowboardabfahrten zu vermeiden. „Es sind Verhaltensregeln, die einzuhalten sind und bei Verstößen gerichtlich geklärt werden“, so Dorfer.
Richtiges Verhalten
Im Fall eines Unfalls auf der Piste ist folgender Ablauf einzuhalten:
1. Anhalten und Sachlage überprüfen
2. Unfallstelle mit gekreuzten Skiern absichern
3. Notruf absetzen – 144 Rotes Kreuz, 140 Bergrettung
4. bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Hilfe nach eigenem Ermessen leisten, d.h. mindestens gutes Zureden und den Verunfallten warm halten.

Verlass auf Freiwillige
Gleich mehrere Bergretter versehen täglich ihren Dienst am Berg. „Personalprobleme hatten wir Dank der vielen…

Source:: Meinbezirk.at

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