Funk-Saxofonist: Promi-Geburtstag vom 14. Februar 2018: Maceo Parker

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Ein bisschen anmaßend klingt es schon, aber irgendetwas ist dran an der Selbstbeschreibung auf Maceo Parkers Website: „Er ist der lebende, atmende Puls, der die Geschichte des Funk in einem einzigen goldenen Faden verbindet.»

Die Soli des Saxofonisten schmücken Titel von James Brown, von Bootsy Collins und George Clintons Gruppen Parliament und Funkadelic. Und als dem Funk langsam die Luft ausging, stand Parker mit Prince auf der Bühne.

Wer gedacht hätte, dass der aus der Kleinstadt Kinston in North Carolina stammenden Musiker es zu seinem 75. Geburtstag am 14. Februar eher ruhig angehen lässt, täuscht sich: Fünftägiger „Jam Cruise» in Florida, dann Konzerte in New Orleans, Washington, New York. „Wir reisen morgen zwölf Stunden!», klagt Parkers Sprecherin von unterwegs. Im März stehen unter anderem Auftritte in Spanien, Italien und im schweizerischen Rubingen an, auch in Wiesbaden und Roth bei Nürnberg wird Parker im März spielen.

Dabei hätte es durchaus sein können, dass der Afroamerikaner nach seinen rund 20 Jahren an der Seite von Funk-Pate James Brown ein wenig ins Abseits rückt. Die Riffs in dessen Knallern „I Got You (I Feel Good)», „Sex Machine» und „Poppa’s Got a Brand New Bag» wurden zu Höhepunkten in Parkers Laufbahn. Browns Aufforderung „Maceo, I want you to blow!» aus dieser Zeit wurde so bekannt, dass selbst Prince ihn bei Konzerten später zitieren sollte.

Vor allem Parkers Onkel und dessen Jazz- und R&B-Band ist zu verdanken, dass Maceo und seine Brüder sich als Instrumentalisten versuchten. Während Melvin und Kellis Schlagzeug und Posaune übten, griff Maceo zum Saxofon. Und als der jüngere Melvin den Job als James Browns Schlagzeuger bekam, wurde Maceo als neuer Saxofonist kurzum mit eingestellt. Bald wechselte er vom Bariton zum höheren Tenor-Saxofon, was den straffen Sound Browns nur bereicherte.

Die wilden Exzesse, die so manchen Musikern in den 1970er und 80er Jahren

Source:: Stern – Lifestyle

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