In einer bayerischen Kleinstadt verzockt die Kirche 48 Millionen Euro mit Immobilien — was dort passiert ist, ist unglaublich

By Business Insider Deutschland

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Dass die katholische Kirche nicht gerade zu den finanzschwachen Institutionen zählt, ist bekannt. Schließlich fließen ihr nicht nur Steuereinnahmen, sondern auch zahlreiche Spendengelder in Millionenhöhe zu. Darauf ist die Kirche auch angewiesen, um ihren Tätigkeiten nachzugehen. Allerdings sorgten Skandale wie der um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst dafür, dass das Haushalten der Kirche in der Kritik steht. Jüngst sorgt auch eine Diözese einer bayerischen Kleinstadt für Unmut.

Dubiose Immobilien in den USA finanziert

Die Summe, um die es geht, klingt enorm: Rund 48 Millionen Euro soll das kleine Bistum Eichstätt im Umland von München mit Immobilien in den Sand gesetzt haben, wie der Sender RTL berichtet. Dieses Geld sollte dem Bistum vorwiegend als „Notgroschen“ dienen, doch nun ist davon offenbar nichts mehr übrig. Eigentlich hatte der Finanzverwalter zwar den Auftrag, das Geld in sichere Geldanlagen zu investieren. Um welche Anlagen es sich dabei genau gehandelt hatte, wollte man seitens der Kirche aber nicht genauer hinterfragen.

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Lediglich, dass das Geld auf mehr als 30 verschiedene Immobilienfonds verteilt gewesen sein soll, war dem Bistum bekannt. Bei den Immobilien handelte es sich allerdings nicht um Objekte in Deutschland, sondern ausschließlich um noch im Bau befindliche Projekte in den US-Bundesstaaten Texas und Florida.

Diese Investitionen waren zudem in Bezug auf ihre Sicherheit fragwürdig. Bereits im Sommer 2017 hatte die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Allerdings war man hier bis vor wenigen Tagen nicht in der Lage, die Schadenssumme überhaupt beziffern zu können und noch immer gibt es keine endgültige Klarheit.

Erste Festnahmen sind bereits erfolgt

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bistums sowie ein Projektentwickler im Bereich Immobilien wurden zudem festgenommen und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Beide gelten als Haupttatverdächtige, denn zwischenzeitlich konnten einige

Source:: Business Insider.de

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