„Der Konsument hat es in der Hand“

By no-reply@meinbezirk.at (Bernhard Schabauer)

Heinz Hausleitner steht mit Herz und Hirn hinter seinen Erzeugnissen.

ZWETTL. Für den Bäcker- und Konditormeister Heinz Hausleitner aus Zwettl ist klar: „Ich gehöre in die Backstube.“ Dennoch ließ er sich gemeinsam mit Gerhard Preiß, Obmann der Raiffeisenbank, auf ein Bezirksblätter-Gespräch ein. Im Mittelpunkt dabei stand die Bewusstseinsbildung der Konsumenten, welche Lebensmittel sie ein Leben lang zu sich nehmen und damit ihre Gesundheit fördern oder eben unter Umständen auch schädigen.
Für Gerhard Preiß steht fest: „Es gibt nicht nur extreme Unterschiede im Preis, sondern auch in der Qualität.“ Gemeint sind die Bäcker- und Konditorwaren vom Meister im Ort gegenüber den mit Backmittel und Co versetzten Aufbackwaren in den Diskontern.
Heinz Hausleitner setzt in seiner Backstube auf einen echten Sauerteig. Im Hause Hausleitner wird darauf seit drei Generationen geschworen. Nicht zuletzt deshalb ärgert ihn, dass aktuell manche so tun, als hätten sie den Sauerteig erfunden, meint er. Er selbst hat das Meisterhandwerk von Grund auf gelernt. Dass dies in Österreich abhanden gekommen ist, sei einer der Mitgründe, warum sich die Backware in den Diskontern überhaupt derartig ausbreiten konnte, sind sich Hausleitner und Preiß einig.

Handwerk statt Mundwerk
Hausleitner setzt als Bezirksvertrauensmann der Konditor zu einem Plädoyer für das Handwerk und gegen das Mundwerk an. Gemeint sind damit die oft leeren Versprechen der Werbung und das in den Hintergrund rückende Handwerk der Bäckermeister vor Ort. „Ich möchte, dass die Konsumenten wissen, dass sie es selbst in der Hand haben, einerseits den Bäcker im Ort nicht aussterben zu lassen und andererseits sich selbst und ihrer Gesundheit mit einem bewussten Einkauf etwas Gutes tun können“, so Hausleitner.
Jeder könne selbst den Test machen, ob in seinem gekauften Brot Zusatzmittel verwendet wurden. Dazu muss man Folgendes tun: Das Brot in ausgekühltem Zustand halbieren und fest zusammendrücken (siehe Bild). Wenn das Brot danach wieder seine angestammte normale Form einnimmt,…

Source:: Meinbezirk.at

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