Neue Art von Hirnschädigung?: Mysteriöse Gesundheitsprobleme: Auch Kanada holt Diplomaten aus Kuba zurück

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Nach den USA hat nun auch Kanada die Familien seiner Diplomaten aus Kuba zurückbeordert. Die kanadische Regierung begründete den Schritt mit rätselhaften gesundheitlichen Problemen, die bei Botschaftsangehörigen festgestellt worden seien. Die Ursachen der Symptome seien „unbekannt, sie könnten aber vom Menschen herrühren“, erklärte die Regierung in Ottawa. Obwohl es seit Mitte vergangenen Jahres keine neuen Fälle gegeben habe, hätten Familienangehörige nach ihrer Rückkehr weiter über Beschwerden geklagt, hieß es. In einigen Fällen schien eine Besserung einzutreten, bevor sich die Symptome wieder verschlimmerten.

Kanada folgt mit dem Abzug der Botschaftsangehörigen dem Beispiel der USA. Nach Angaben aus Washington hatten rund zwei Dutzend US-Diplomaten gesundheitliche Schäden erlitten, die auf mysteriöse „Attacken“ zurückzuführen seien. Kanada teilte mit, derartige Symptome seien bei zehn seiner Diplomaten oder deren Angehörigen festgestellt worden. Für kanadische Touristen in Kuba sei aber kein Risiko erkennbar. Die kanadische Botschaft in Havanna werde ihren Betrieb regulär aufrecht erhalten.

Kanada ließ Unterkünfte in Kuba untersuchen

<a target="_blank" rel="nofollow" title="War es eine Schallwaffe?: Gehirnerschütterung ohne Erschütterung: Rätsel um auf Kuba erkrankte US-Diplomaten" href="https://www.stern.de/politik/ausland/raetsel-um-us-diplomaten-auf-kubagehirnerschuetterung-ohne-erschuetterung-7868988.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>kranke US-Diplomaten Kuba 10.45Bei den Beschwerden geht es um Symptome wie Gehörverlust, Seh- und Konzentrationsprobleme, Gleichgewichtsstörungen, Müdigkeitsanfälle und Schlafstörungen. Die genauen Ursachen und die Urheber konnten bislang aber nicht bestimmt werden. Kanada ließ eigenen Angaben zufolge im März die Unterkünfte der Diplomaten untersuchen; dabei seien auch Wasser- und Lufttests unternommen worden. Die Experten seien aber nicht fündig geworden.

Die USA machten Kuba für die Angriffe verantwortlich, das Land bestritt dies. Washington hatte zunächst gemutmaßt, dass die Kubaner eine Art von Akkustik- oder Schallwaffe auf die Diplomaten gerichtet haben könnte. In jüngsten Stellungnahmen aus Washington war aber nur noch in allgemeiner Form von „Gesundheitsattacken“ die Rede.

Amerikanische und kanadische Experten hegen offenbar den Verdacht, dass die Symptome mit einer neuen Art von Hirnschädigung im Zusammenhang stehen könnten. Es bedarf aber

Source:: Stern – Politik

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