SPÖ Ära in der Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg geht zu Ende

By no-reply@meinbezirk.at (Anita Galler)

Im November 2007 wurde Sonja Pilgram erstmals von Dr. Peter Lindner zur Bürgermeisterin angelobt.

Am 27. April wird ein Wechsel an der Spitze der Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg vollzogen: Sonja Pilgram von der SPÖ wird die Bürgermeisterfunktion an ÖVP Obmann Herbert Göglburger übergeben, sofern die geheime Wahl wie geplant abläuft. Damit gehen 18 Jahre SPÖ Hauptverantwortung in der Gemeinde zu Ende. Im Jahre 2000 brach der damalige Spitzenkandidat der SPÖ Walter Perner die Absolute der ÖVP und wurde bei der BGM – Wahl nicht überraschend zum Bürgermeister gewählt. Für die ÖVP war es damals eine herbe Enttäuschung, galt die Gemeinde St. Peter doch als „ÖVP Hochburg“. Viel wurde in der Bevölkerung vor allem aber in der ÖVP diskutiert, warum die Wahl so ausgefallen ist. ÖVP Kandidat war der damalige VD OSR Josef Süssenbacher. Es bestanden in der Gemeinde St. Peter noch 4 ÖVP Ortsgruppen, die inzwischen zu einer fusioniert wurden. Im Oktober 2007 verstarb Bgm. Walter Perner überraschend an Herzversagen, Sonja Pilgram wurde zur Bürgermeisterin gewählt. 2010 konnte sie die SPÖ Mehrheit erfolgreich verteidigen. Ihr ÖVP gegenüber war Franz Wieser, er legte daraufhin seine Funktion zurück, Herbert Göglburger wurde zum ÖVP gekürt und ist Gemeindekassier. Bei der letzten GR – Wahl 2015 musste die SPÖ doch empfindliche Stimmenverluste hinnehmen und lag mit nur mehr einer Stimme vor der ÖVP. Man entschied sich für eine Teilzeitlösung, die nun Ende April vollzogen wird.
Die Mehrheitsverhältnisse: 1995 ÖVP 9, SPÖ 4 und FPÖ 2, im Jahre 2000: ÖVP 7, SPÖ 6, FPÖ 2; Wahl 2005: ÖVP 6, SPÖ 9, Wahl 2010: ÖVP 6, SPÖ 8, FPÖ 1 und Wahl 2015: ÖVP 7, SPÖ 7, FPÖ 1.
Viel wurde in den letzten 18 Jahren in der Marktgemeinde St. Peter investiert, vieles wurde von den politischen Gegnern kritisiert. Wir führten mit Bürgermeisterin Sonja Pilgram zum Ende der SPÖ Hauptverantwortung das folgende Interview.

Frau Bürgermeisterin, im Rückblick, hat sich für St.

Source:: Meinbezirk.at

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