Bundeswehrtagung in Berlin: Von der Leyen verteidigt ihre Reformen

Die Verteidigungsministerin kommt gar nicht mehr heraus aus dem Aufzählen. 181 Puma-Schützenpanzer, 51 Boxer-Radpanzer, 28 NH90-Transporthubschrauber, 31 Tiger-Kampfhubschrauber, 16 A400 M Transportflugzeuge, zwei U-Boote, 15 Spezialkräfte-Hubschrauber und 1800 Militär-Fahrzeuge habe die Bundeswehr in den vergangenen vier Jahren bekommen, sagt Ursula von der Leyen. Und im Laufe dieser Wahlperiode stünden unter anderem noch folgende Lieferungen an: 129 Radpanzer, fünf Tankflugzeuge, 15 Marine-Hubschrauber, 50.000 Schutzwesten und andere Uniformteile, 33.000 digitale Funkgeräte.

Es ist erstmal eine eindrucksvolle Liste, die von der Leyen da präsentiert auf der Bundeswehrtagung mit Offizieren und Generälen. Was ist nun mit der Klage des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels über Ausrüstungsmängel der Truppe? Was ist mit der Warnung, die der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, vor der Tagung nochmals formuliert hat: Die Bundeswehr dürfe nicht überfordert werden. „Mit immer weniger Fähigkeiten immer mehr leisten, das kann nicht gelingen“, sagt Wüstner.

Von der Leyen klagt über Finanzausstattung

Von der Leyen widerspricht nicht wirklich. Sie präsentiert eine weitere Liste – die der Versäumnisse: aufgebrauchte und nicht wiederbestellte Munition, zu wenig Investionen in Material, gekappte Ersatzteil-Lieferung, Frührente für Personal, Einstellungsstopp im zivilen Bereich der Bundeswehr. Auch das klingt eindrucksvoll und zudem ziemlich dramatisch. „Der Etat ist deutlich gewachsen“, sagt die Ministerin. „Aber die…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Politik

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