Nati muss fighten, beissen und zupacken: Jetzt kommts zum grossen Showdown mit Frankreich

By Dino Kessler

KOPENHAGEN –
Gegen Frankreich ist die Nati am Dienstag um 12.15 Uhr zum Abschluss der Gruppenphase in der Favoritenrolle. Egal wie – der Sieg muss her.

Ein bisschen Katzenjammer schwingt nach den Spielen gegen die Favoriten Tschechien, Russland und Schweden mit. Die phasenweise mitreissenden Leistungen werden nur durch das Resultatbulletin etwas getrübt: lediglich ein Punkt gegen die Tschechen.

An die Moral gehen die Niederlagen nicht. Goalie Reto Berra, im Spiel gegen Frankreich im Tor: „Im Gegenteil. Wir sind noch näher zusammengerückt und sind optimistisch.» Und nun also gegen die Franzosen um alles oder nichts.

Haben die uns schon die Zähne gezogen? Aber ja. Zum Beispiel in Helsinki 2012. Auch damals sind wir mit adäquater Verstärkung aus der NHL am Start: Streit, Josi, Sbisa, Niederreiter.

Leichtes Spiel? Gehört gegen die Franzosen nicht zum Standard. Der letzte Stachel sitzt noch: Pleite im Penaltyschiessen von Paris 2017.

Beweist unsere Mannschaft aber den gleichen Schwung und Mumm wie bisher, müsste Frankreich zu schlagen sein. Notfalls mit einer Kombination aus Bollwerk und Brechstange wie gegen die hartnäckigen Weissrussen (5:2). Wenn es sein muss, wird Kopenhagen zu Kloppenhagen.

Gegen die Blauen sind im Prinzip die gleichen Tugenden gefragt wie in den Vergleichen mit den ganz Grossen: ein grundsätzlicher Verzicht auf Revanche- oder Frustfouls, Fuss aufs Gaspedal und Offensive generieren. Und die Fehler auf ein Minimum reduzieren.

Die kleinen Hoffnungen der Franzosen? Die Schweiz nach 60 Minuten schlagen und dann beten, die Slowakei möge irgendwie gegen Absteiger Weissrussland verlieren. „Mit den Franzosen pflegen wir eine alte Rivalität, sie ärgern uns gerne, das hat schon Tradition», sagt Nati-Coach Patrick Fischer.

Da wäre auch das Prestige. Und vielleicht ein Sieg gegen die Schweiz als passendes Schlussbouquet für Coach Dave

Source:: Blick.ch – Sport

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