Wenigstens spielt Geldgeber Jim Ratcliffe in der Oberliga: Lausanne-Besitzer ist neu reichster Brite

Gestern sorgte der FC Lausanne-Sport für Negativ-Schlagzeilen. Nächstes Jahr muss der Klub in der Challenge League spielen. In der Topliga spielt aber Besitzer Jim Ratcliffe. Reicher als er ist in Grossbritannien niemand.

Seit vergangenem Herbst gehört der der FC Lausanne-Sport, der gestern abstieg, James Arthur „Jim» Rat­cliffes (65) Chemiegiganten Ineos. Wie viel der Deal gekostet hat, wurde nicht bekannt. Geld genug hat der Unternehmer aber auch privat. Laut der Reichen-Liste der „Sunday Times» ist Ratcliffe mit 28,5 Milliarden Franken Vermögen neu der reichste Mann Grossbritanniens. Ein Riesensprung! Im Ranking von 2017 lag er noch auf Platz 18.

An der Spitze abgelöst hat Ratcliffe die Geschwister Sri (82) und Gopi (78) Hinduja. Der dritte Platz geht an die Immobilieninvestoren David und Simon Reuben.

Drei Ineos-Leute unter 20 Reichsten

Sein wachsendes Vermögen verdankt er Ineos. Ihm gehören noch immer 60 Prozent des Chemiegiganten, der 1998 von ihm gegründet wurde. Im vergangenen Jahr machte Ineos über 3 Milliarden Franken Gewinn. 18’500 Angestellte weltweit beschäftigt die Firma, die ihren Sitz in Rolle VD hat.

Die Geschäfte bei Ineos laufen rund. Das zeigt sich auch daran, dass es gleich zwei weitere Teilhaber unter die Top 20 der „Sunday Times»-Liste schaffen. John Reece und Andy Currie besitzen je 20 Prozent am Unternehmen.

Abstieg von Lausanne

Sportlich lief es Ineos weniger gut. Gestern ist Lausanne nach einem Skandalspiel mit heftigen Ausschreitungen und anschliessendem Spielabbruch abgestiegen. Trotzdem will das Unternehmen am Klub festhalten.

Auf der Reichen-Liste stehen dieses Jahr 145 Milliardäre, elf mehr als im vergangenen Jahr. Mit Ernesto (52) und Kirsty Bertarelli (46) sind noch weitere Superreiche mit Schweizer Verbindung im Ranking vertreten. Für die beiden ging es allerdings nach unten: Fast 2,5 Milliarden Franken weniger Vermögen bringen nur noch Rang elf (2017: Rang sechs). (jfr)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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