Umstrittenes Treffen mit Erdogan: Merkel kritisiert Foto von Gündogan und Özil – auch in der Türkei gibt es Empörung

Bei der Bekanntgabe des vorläufigen WM-Kaders beendete Joachim Löw alle Spekulationen über einen WM-Rauswurf von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit wenigen Worten. „Selbstverständlich nicht. Daran habe ich nicht gedacht. Zu keiner Sekunde!“

Das Duo wegen des umstrittenen Treffens mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht für die WM in Russland zu berufen, kam für den Bundestrainer überhaupt nicht infrage. Und doch war die Erdogan-Affäre bei der Nominierung des vorläufigen Aufgebots der Nationalmannschaft im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ein Thema, das weder der Weltmeister-Coach noch DFB-Chef Reinhard Grindel ignorieren konnten.

Löw spricht von „keiner glücklichen Aktion“

„Das war keine glückliche Aktion. Wenn man für Deutschland spielt, dann vertritt man das Land und die deutschen Werte“, sagte Löw. Und äußerte doch „ein bisschen Verständnis“ für die schwierige Situation von Spielern mit Migrationshintergrund. „Es ist nicht immer so leicht, das unter einen Hut zu bringen“. Nach den klaren Worten Grindels am Montag, der Özil und Gündogan vorhielt, sie hätten sich von Erdogan bei dem Wahlkampf-Termin in London „missbrauchen lassen“, folgten nun relativierende Aussagen.

Angela Merkel nimmt Stellung zum Treffen der Spieler mit Erdogan

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Fußball-WM in Russland 2018: Alles über die Kader-Nominierung – und was Löw zu Özil und Gündogan sagt" href="https://www.stern.de/sport/fussball/wm-2018wen-nimmt-joachim-loew-mitverfolgen-sie-die-bekanntgabe-des-vorlaeufigen-wm-kaders-7984254.html?utm_campaign=sport&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard“>Liveblog WM-Kader Nominierung 12.16Das Ziel war klar: Die heikle Aktion, die sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem von ihrem Sprecher Steffen Seibert vorgetragenen Statement veranlasste, soll keineswegs die anstehende WM-Vorbereitung belasten. Es sei eine Situation gewesen, „die Fragen aufwarf und zu Missverständnissen einlud“, sagte Seibert in Merkels Namen in Berlin.

Als Nationalspieler hätten die beiden Vorbildfunktion. Die will Löw den Mittelfeldspielern nicht absprechen. „Ich kenne beide länger. Beide haben für die Integration sehr viel getan. Ich glaube, es ist eine Lehre für sie. Sie werden darüber nachdenken. Wir werden auch im Trainingslager

Source:: Stern – Sport

(Visited 2 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.