IFN schafft die halbe Milliarde – und kündigt die ganze an

By no-reply@meinbezirk.at (Ingo Till)

Imposante Fassaden wie diese (Entwurf Axel Springer Verlagsgebäude, Berlin) werden vom IFN-Mitglied GIG realisiert.

OÖ. Der IFN Holding geht es gut. Man profitiert unter anderem vom „massiven Trend zum Neubau“ und von der „stetig wachsenden Exportquote“ bei Internorm, vom klimabedingt steigenden Anteil an Fenstern mit Sonnen- und Insektenschutz bei Schlotterer oder auch von der Integration des finnischen Fensterherstellers Skaala in das Internationale Fensternetzwerk (IFN). Letztere lässt den Gesamtumsatz der Gruppe um 30 Millionen Euro auf 560 Millionen Euro wachsen. Die erst vergangenes Jahr als Ziel gesetzte halbe Milliarde ist also erreicht, neues Ziel oder vielmehr „Vision“ ist die ganze Milliarde bis 2025. Der Gewinn (vor Steuern) betrug 25,3 Millionen Euro, vier Millionen weniger als 2016. „Enorme Stärke“ und Unabhängigkeit von den Banken bringe die Eigenkapitalquote von 59 Prozent (183 Millionen Euro), so Finanzvorstand Johann Habring. Investitionen in der Höhe von insgesamt gut 27 Millionen Euro flossen Gebäude, Anlagen, eine Softwareumstellung und die erwähnte Akquisition von Skaala. Mitarbeiter sind in der IFN insgesamt 3.198 beschäftigt – um 146 Mehr als im Jahr davor.
Das Fensternetzwerk
Das IFN ist quasi die gewachsene Erweiterung des Trauner Fensterproduzenten Internorm. Der Anspruch der IFN Holding liegt demnach darin, nicht nur Fenster, sondern Gesamtlösungen für Gebäude bieten zu können – derzeit also auch Türen (Topic, Sarleinsbach), Sonnen- und Insektenschutz (Schlotterer, Adnet/Salzburg) und Fassaden (GIG, Attnang Puchheim). Auch Fenster, wie Internorm, aber für andere Märkte produzieren die skandinavischen Netzwerkmitglieder HSF (Slowakei), Kastrup (Dänemark) und Skaala (Finnland). Die Übernahme in Finnland werde erst „in den nächsten Tagen“ unter Dach und Fach gebracht, verrät IFN-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger. Hiermit soll nicht nur der skandinavische Markt bedient werden, der, wie IFN-Finanzvorstand Johann Habring sagt, „immer schon ein strategisches Ziel“ war, auch nach Russland will man dank Skaala weiter…

Source:: Meinbezirk.at

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