Kündigungen und Proteste: Project Maven: Wegen dieses Pentagon-Deals rennen Google die Mitarbeiter weg

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„Don’t be evil“ – das war jahrelang das Motto bei Google. Dann änderte es die Mutterfirma Alphabet Ende 2015 in „Do the right thing“ und machte ihn damit deutlich weniger moralisch. Im letzten Sommer ging der Konzern dann einen gewagten Schritt – und stellte seine künstliche Intelligenz mit „Project Maven“ auch dem Militär zur Verfügung. Jetzt ist der interne Streit um die Entscheidung eskaliert.

Ein gutes Dutzend Mitarbeiter soll in den letzten Tagen deshalb gekündigt haben, berichtet „Gizmodo“. Den meisten gehe es demnach um die moralischen Implikationen von Googles Entscheidung. Bei Project Maven unterstützt der Konzern die durch künstliche Intelligenz gestützte, automatische Untersuchung von Live-Bildern, die Kampfdrohnen im Flug aufnehmen. Die Befürchtung der Google-Mitarbeiter: Auf Grund ihrer Arbeit könnten automatische Waffen die Entscheidung zum Angriff treffen – und auf Basis ihrer autonom gesammelten Erkenntnisse Menschen töten. Eine beängstigende Vorstellung.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Silicon Valley: Google werden jede Woche 250 Fahrräder geklaut – das ist der Grund" href="https://www.stern.de/digital/online/google-werden-jede-woche-250-fahrraeder-geklaut-und-das-ist-der-grund-7813662.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Google Fahrräder_9,40

Wer entscheidet über den Tod?

Laut dem Bericht haben einige der Mitarbeiter ihre Beweggründe in einem gemeinsamen Dokument gesammelt, das intern weitergegeben wird. Viele von ihnen äußern die Meinung, dass wenn überhaupt Menschen und nicht Algorithmen über den Tod von Personen entscheiden sollten – und Google sich am besten gar nicht mit dem Militär einlassen sollte. Auch der Umgang Googles mit der Kritik stößt vielen sauer auf.

Der Konzern war lange dafür bekannt, sehr offen für Kritik und Anregungen zu sein. Das hat sich nach Ansicht der Kritiker geändert. „In den letzten Monaten bin ich immer enttäuschter gewesen, wie die Firma reagiert und wie mit den Sorgen der Menschen umgegangen wird“, erklärte einer der Mitarbeiter gegenüber „Gizmodo„. Eine Ansage der Firma zu den moralischen Seiten des Vertrages war zuerst versprochen, dann immer wieder verschoben worden.<a target="_blank" rel="nofollow" title='Laserwaffensystem "Athena": Laser

Source:: Stern – Digital

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