„Maischberger“: Die skurrile Anekdote aus dem Kinderzimmer von Donald Trumps Schwiegersohn

By Finn Rütten

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/tv/maischberger-tv-kritikerfrischend-fairetwas-feuerlos-und-mit-skurrile-donald-trump-anekdote-7986986.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Donald Trump ist so undiplomatisch wie wohl kein US-Präsident vor ihm. Er kündigt ständig internationale Verträge auf, setzt stur auch die abwegigsten Wahlversprechen um und betreibt Weltpolitik per Twitter. Ob er damit „die Welt ins Chaos“ stürze, wollte Sandra Maischberger daher von ihren Gästen wissen – 75 Minuten über den Nahost-Konflikt, den Iran-Deal, das US-Verhältnis zu Europa und die Situation in Korea.

Zum Streiten eingeladen waren:

  • Die Auslandskorrespondentin Antonia Rados, die seit 30 Jahren aus dem Nahen Osten berichtet und meint, die Stimmung dort sei aktuell „antiwestlicher denn je“. Trump sei der falsche Mann für den Frieden.
  • Der CDU-Außenpolitikexperte Jürgen Hardt, der Trumps Politik „leichtfertig und hochriskant“ nennt.
  • Der Ex-Linken-Vorsitzende Oscar Lafontaine, von jeher Gegner US-amerikanischer Außenpolitik, der findet, die USA sei „als weltweit stärkste militärische Macht des Kapitalismus zum Frieden nicht fähig“.
  • Die langjährige USA-Korrespondentin Sabrina Fritz, die Trump als „erstaunlich erfolgreich“ sieht und feststellt: „Unberechenbarkeit muss ja nicht immer schlecht sein.“
  • Der Journalist Alan Posener, der Trump zwar eigentlich „furchtbar“ findet, aber: „Vielleicht brauchen wir einen, der sich nicht ständig hinterfragt wie Hamlet.“

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Kommentar von Andreas Petzold: Trump in der Falle? Der US-Präsident im Nordkorea-Poker" href="https://www.stern.de/politik/ausland/trump-in-der-falleder-us-praesident-im-nordkorea-poker-7986220.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Andreas Petzold – Der US-Präsident im Nordkorea-Poker 12.30

Wie lief die Diskussion?

Als Gegenstück zu den hitzigen Durcheinanderbrüll-Debatten arbeitet sich die Maischberger-Runde Stück für Stück geordnet und einander ausreden lassend durch die einzelnen Themen. Auf Zinne sind dabei eigentlich nur Lafontaine und Posener, der eine glühender Gegner, der andere eiserner Verfechter der US-Außenpolitik. Als Lafontaine motzt, die USA breche immer wieder das Völkerrecht, kündige internationale Verträge auf („So funktioniert Politik nicht!“) und führe Kriege für wirtschaftliche Interessen, hält Posener ihm vor, mit solchen Ansichten bei der AfD besser aufgehoben zu sein. Auch wenn Lafontaine immer wieder in Rage gerät, wenn er über die US-Außenpolitik spricht, sollte das dann auch schon der emotionale Höhepunkt

Source:: Stern – Kultur

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