Mehrheit stimmt für FuZo in Hauptstraße

By no-reply@meinbezirk.at (Andreas Baumgartner)

Mehr als 80 Prozent sprachen sich in der Bürgerbefragung gegen einen Erhalt des Status Quo aus.

LINZ. Seit knapp einem Jahr läuft der Bürgerbeteiligungsprozess „Lebensraum Haupstraße“. Unter Mitwirkung von Bewohnern und Geschäftstreibenden wurden Maßnahmen und Ziele für eine Verbesserung des Status Quo erarbeitet. Bislang prägt der starke Durchzugsverkehr die Hauptstraße. Da die vielfältigen Ideen nicht in einen Neuentwurf zusammengefasst werden konnten, wurden gleich drei neue Konzpte zu einer Verkehrsberuhigung augearbeitet. Die Anrainer bekamen in weiterer Folge ein Kartenspiel zugesandt anhand dessen die Varianten verglichen und schließlich abgestimmt werden konnten.
41,4 Prozent sprachen sich darin für eine Fußgängerzone aus. 22,5 Prozent votierten für eine Begegnungszone, wie sie etwa in der Linzer Herrenstraße umgesetzt wurde. Für eine Beibehaltung des Ist-Zustands sprachen sich 19,1 Prozent, für eine Verkehrsberuhigung light 14,1 Prozent aus. 498 der rund 1.800 Bewohner und Unternehmer beteiligten sich an der Befragung. Für Hein ist die Beteiligung „beachtlich“. „Eine große Mehrheit will eine deutliche Veränderung der Haupstraße“, interpretiert Hein das Ergebnis.

Die Befragung ist dabei nicht bindend. Nun geht der von den Anrainern und Gewerbetreibenden präferierte Vorschlag erst einmal in den Infrastrukturausschuss. Erst wenn die Detailplanung steht und die Kosten im Budget verankert sind, kann ein möglicher Umbau starten. Die Linzer VP signalisiert bereits eine ablehnende Haltung gegen die Pläne. Klubobmann Hajart verweist auf die von einer Bürgerinitiative gesammelten 800 Unterschriften, die sich gegen die Pläne von Infrastrukturstadtrat Markus Hein ausgesprochen haben. „800 Unterschriften kann man nicht einfach ignorieren“, so Hajart. Die ÖVP Linz fordert daher umgehend einen runden Tisch mit Vertretern aus Stadtpolitk, der Wirtschaft und Bürgerinitiative. Hein kündigte bei der Präsentation des Ergebnisses bereits an, das Gespräch mit der formierte Bürgerinitiative zu suchen. Ein gemeinsamer Termin sei bereits vereinbart. Die Bürger…

Source:: Meinbezirk.at

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