NASA-Satelliten war 15 Jahre verschollen und nahm Unglaubliches auf

By Business Insider Deutschland

Erde NASA

Leider passiert es immer wieder, dass der Nasa oder anderen Weltraum-Organisationen Satelliten im Weltall verloren gehen. So brach auch 2005 der Kontakt zum Nasa-Satelliten Image über Nacht einfach ab und die Behörde erklärte das Projekt nach erfolgloser Suche für beendet.

Laut Bericht der „Washington Post“ ist dieser nun allerdings wieder aufgefunden worden — von einem Elektroingenieur und Amateur-Astronom aus Kanada. Der Satellit wurde bereits im März 2000 ins All geschickt. Image sollte die Magnetosphäre der Erde kartieren und neue Daten zu der unsichtbaren Schutzhülle unseres Planeten liefern.

Es ging aber noch weiter: Der Satellit lokalisierte Risse im Magnetfeld und belegte mit seinen Dokumentationen, dass um den Globus Teilchen mit bis zu 100.000 Volt Ladung zu finden sind. Fünf Jahre später folgte dann plötzlich der Kontaktabbruch.

Zeitpunkt der Wiederauferstehung mittlerweile eingrenzbar

Scott Tilley verfolgt die Umlaufbahnen von Satelliten, indem er deren Signale aufzeichnet. Eigentlich hatte er im Zuge seiner Entdeckung ein gänzlich anderes Ziel, nämlich die Suche nach Zuma, einem geheimen, ebenfalls verloren gegangenen Satelliten.

Zwar gelang ihm hier kein Durchbruch, dafür aber stieß er auf ein Signal von Image. Wie der Satellit sich selbst reaktivieren konnte, ist mittlerweile auch geklärt. Eine Sonnenfinsternis im Jahr 2007 sollte ursprünglich die Batterie von Image zurücksetzen. Dies klappte jedoch nicht, weshalb die Nasa schließlich den Verlust des Satelliten hinnehmen musste.

Was niemand ahnte: Der Plan mit der Sonnenfinsternis hatte Erfolg, wenn auch erst gut zehn Jahre später. Seitdem sendete Image auch wieder ein Signal, das nur längst nicht mehr erwartet und so verpasst wurde. Bis Tilley es schließlich durch Zufall aufspürte.

Nasa anfangs nicht überzeugt von dem Fund

Die Nasa wiederum zeigte sich zunächst noch etwas skeptisch über den vermeintlichen Fund. Nichtdestotrotz geht aus dem E-Mail-Verkehr zwischen Tilley und einem führenden Mitarbeiter der Image-Mission hervor, dass die Behörde intern durch

Source:: Business Insider.de

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