Rückkehr eines Symbols

By no-reply@meinbezirk.at (H. Schwameis)

Schloss Greillenstein: Bald soll das kostbare, restaurierte Sandsteinwappen wieder die Hauptfassade des Schlosses zieren

Schloss Greillenstein wurde schon 1313 erstmals als eine im Besitz der Grellen befindliche „kleine Wehrburg“ erwähnt.
Auch heute führt das Objekt den Namen der damaligen Eigentümer.
1534 erwarb Hans Lorenz von Kuefstein die alte Festung, diese ließ sein Sohn Hans Georg III., bald darauf abreißen um an deren Stelle das heute bestehende Renaissanceschloss zu errichten. In der Zeit des Barocks wurde das Gebäude neuerlich umgestaltet und meisterlich barockisiert.
Die heutige Hauptfassade des Schlosses wird dem Beginn des
18. Jahrhunderts zugeordnet. Um 1720 entstand auch das, von Fachleuten „Doppelwappenkartusche“ genannte Kunstwerk, eines leider unbekannten Steinmetzes. Es ist aus einem Block Zogelsdorfer „Kalksandstein“ gearbeitet, ca. 2, 3 m x 1,9 m groß und war – wieder einmal – in die Jahre gekommen. Wind und Wetter haben dem – schon 1982 erstmalig überholten – Portalwappen schwer zugesetzt. Im Jahr 2016 wurde, nachdem eine Dachlawine die Krone des Monoliths schwer beschädigt hatte, eine umfangreiche, besonders aufwendige Restaurierung unumgänglich.
Diese Mammutaufgabe nahmen Studenten der Universität für angewandte Kunst, unter der Leitung von Marija Milchin, im Auftrag der Familie Kuefstein, in Angriff. Um das kostbare Sandsteingebilde künftig besser vor den Umwelteinflüssen zu schützen ist geplant, während der Wintermonate eine fachgerechte Verschalung um das Symbol des Schlosses zu bauen.
Das hunderte Kilo schwere Objekt, zeigt die Wappen der Familien Kuefstein und Kollonitsch, die auch im „Wappenbuch der österreichischen Monarchie“ zu finden sind. Nach Fertigstellung der Restaurierung wird das Wappen am 26. Mai 2018 um 16.30 Uhr, im Rahmen eines Festaktes wieder an seinem Platz an der Hauptfassade des Schlosses Greillenstein befestigt.

Bildtext Portalwappen: Eine Reinzeichnung des Gesamtobjekts mit den Wappen der Familien Kuefstein (links) und Kollonitsch

Source:: Meinbezirk.at

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