Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten — er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis

By Business Insider Deutschland

Kind

Eltern schicken ihre Kinder aus zweierlei Gründen in den Kindergarten: Erstens, damit sich jemand um die Kleinen kümmert, während sie arbeiten oder andere Aufgaben erledigen und zweitens, um sie für die Schule vorzubereiten. Und zwar bestmöglich.

Und da man nie früh genug anfangen kann, so die vorherrschende Auffassung, sollen Kinder im besten Fall schon im Kindergarten Rechnen, Schreiben oder Fremdsprachen erlernen, damit sie sich danach in der Schule leichter tun, ein besseres Abi haben, auf eine Top-Universität gehen können und in der Arbeitswelt erfolgreich sind.

So stellen sich Eltern das gerne vor. Doch Psychologen und Lernforscher warnen: Unser heutiges Schulsystem bereitet Menschen überhaupt nicht auf die Arbeitswelt der Zukunft vor. „Kinder werden auf ökonomische Effizienz und Funktionalität getrimmt — und dass sie das Abitur schaffen — aber in 20 Jahren wird nur noch derjenige arbeiten und etwas für die Gesellschaft leisten, der es wirklich will“, sagt Hirnforscher Gerald Hüther im Gespräch mit dem Business Insider.

Spätestens in 25 Jahren muss man Spaß an der Arbeit haben

Was meint er damit? Glaubt man einer Studie der renommierten Oxford-Universität, dann werden in nur 25 Jahren 47 Prozent der Jobs verschwunden sein. Die Arbeit wird künftig von Robotern oder Künstlichen Intelligenzen erledigt werden.

Nicht nur Fabrikarbeiter könnten in Zukunft durch Technologie ersetzt werden. Auch Buchhalter, Ärzte, Juristen, Lehrer, Bürokräfte und Finanzanalysten, schreibt „The Economist“.

Und so werden sich Menschen selbst Arbeit suchen müssen, so die Meinung des Forschers. Freudlose Tätigkeiten, die man nur aus finanziellen Gründen durchführt, würden ohnehin verschwinden. Doch wie erzieht man Kinder zu Erwachsenen heran, die Spaß an der Arbeit haben?

Hüthers Antwort: Nicht so, wie wir es jetzt tun. In seinem Buch „Rettet das Spiel“ plädiert Hüther dafür, Kindern wieder mehr Freiraum zum Spielen zu geben— auch im Kindergarten. Er sieht es als völlig nutzlos oder gar schädlich an, im

Source:: Business Insider.de

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