Geheimwaffe der Bundeswehr soll Russland das Fürchten lehren

By Business Insider Deutschland

Mini-Drohnen im Test

In der Bundeswehr findet derzeit ein Strategiewechsel statt. Um den Anforderungen der NATO nach einer optimierten Landes- und Bündnisverteidigung gerecht zu werden, hat Deutschland ein bedeutendes Ziel: digitaler werden.

Denn der Krieg der Zukunft wird bald nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden.

Grund für diesen Kurswechsel der NATO nach jahrzehntelanger Krisenintervention ist der Einmarsch Russlands auf die Halbinsel Krim im März 2014.

Bis 2030 sollen Streitkräfte demnach wieder vollständig aufgestellt werden. Doch noch wichtiger als die Ausbildung neuer Soldaten und die Waffenaufrüstung ist der Wandel der Bundeswehr zum digitalisierten Heer. In dem Thesenpapier „Wie kämpfen Landstreitkräfte künftig?“ von 2017 ist diese Zukunftsvision dargestellt. Darin werden mögliche Kriegsszenarien der Zukunft beschrieben, bei denen besonders Drohnen und Hacker eine entscheidende Rolle spielen werden.

Die hier dargelegten Ideen und Anforderungen werden in einem Operationskonzept vertieft und dann konsequenterweise in neuen Strukturen münden“, erklären die Autoren.

„Ziel der Analyse ist es, innerhalb der Bundeswehr, Rüstungsindustrie und Politik eine Diskussion über das mutmaßliche künftige Einsatzspektrum von Streitkräften in Gang zu setzen“, so ein Heeresoffizier über das Papier.

Minidrohnen als ultimative Kriegswaffen

Die Planer gehen davon aus, dass die Digitalisierung in künftigen Kriegssituationen eine entscheidende Rolle spielen wird. Daher muss die Bundeswehr in Zukunft für eine bessere Vernetzung der eingesetzten Waffen, Fluggeräte und Autos sorgen, sodass Daten innerhalb weniger Sekunden analysiert und ausgetauscht werden können. Soldaten können die übermittelten Informationen für ihr strategisches Vorgehen nutzen. Derzeit können große Datenmengen noch nicht effektiv verarbeitet werden. Aufklärungsflugzeuge, Satelliten, Abhöranlagen und vor allem Daten aus dem Internet

Source:: Business Insider.de

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