Schwoich baut neuen Kindergarten „doppelt“ – als 3D-Digitalmodell und danach in echt

By no-reply@meinbezirk.at (Sebastian Noggler) AGA-Bau-Mitarbeiter Jakob Noggler mit VR-Brille SCHWOICH (nos). Schwoichs Bildungseinrichtungen brauchen Platz, das ist dem Gemeinderat schon seit Jahren bekannt. „Die Gemeinden müssen immer schauen mit der Infrastruktur die Bedürfnisse der Bevölkerung abzudecken“, erklärte Bürgermeister Josef Dillersberger, „die Gemeinde Schwoich wächst, darum ist es für uns nur logisch, dass hier etwas passieren muss“. Die Volksschule braucht mehr Klassen- und der Kindergarten mehr Gruppenräume. Darum werde der derzeit in der VS untergebrachte Kindergarten nach dem Neubauabschluss 2020 „ausziehen“, was damit der VS zusätzliche Räume beschert. Auf einem Grundstück der Kirche wird im Nahebereich ein neuer Kindergarten errichtet, die Fläche wurde auf Baurechtsbasis für 50 Jahre zur Verfügung gestellt.

3,5 Millionen Euro netto werde der neue Schwoicher Kindergarten kosten, davon wird die Gemeinde etwa 1,47 Millionen Euro selbst tragen müssen, teilweise über ein Bankdarlehen. Rund 2,03 Millionen Euro kommen für dieses Projekt aus gleich drei Fördertöpfen des Landes Tirol, wie LR Johannes Tratter aufschlüsselt: „Aus dem Bildungsbudget von Kollegin Palfrader wurden über eine ‚Paragraph 15a-Vereinbarung‘ 500.000 Euro zugesagt, aus den Mitteln des Gemeindeausgleichsfonds, der in meine verantwortung fällt, 1,2 Millionen Euro und aus dem Budget für Schulen und Kindergärten werden es rund 330.000 Euro sein, das werden wir aber erst mit der Endabrechnung genau wissen.“

Digitale Baustelle in „Virtueller Realität“
Für die Planung des Neubaus wurden von Gemeinde und Generalplaner „AGA-Bau-Planungs GmbH“ aus Kufstein schon früh die Nutzerinnen mit einbezogen. Mittels „Virtual Reality“-Brillen wird im „BIM“-Verfahren die Baustelle begeh- und erlebbar, noch bevor der Spatenstich erfolgt. So konnten die Kindergartenpädagoginnen sowie Fachexpertin Stefanie Reinheimer, Inhaberin des Beratungsunternehmens „fokus elementar“ in Innsbruck, ihre Anregungen, Wünsche und Feedbacks einbringen. „Die Visualisierungen waren uns eine große…

Source:: Meinbezirk.at

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