Androsch und Antoni fordern 365-Euro-Ticket für ländlichen Raum

By no-reply@meinbezirk.at (Peter Zellinger)

BEZIRK. Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und die Leistbarkeit dieser sind von wesentlicher Bedeutung für die Attraktivierung des ländlichen Raums. Durch das 365-Euro-Ticket wird der öffentliche Verkehr leistbar. „Aktuell kostet eine Jahreskarte von Gmünd nach Wien (ohne Kernzone Wien) 1.129 Euro. Das belastet das Budget von PendlerInnen enorm. Insbesondere für finanziell schlechter ausgestattete Familien sind diese Kosten untragbar“, erklärt SPÖ-Nationalratsabgeordneter Konrad Antoni.

Zusätzlich sollen mit dem 365-Euro-Ticket die Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, auf das Auto zu verzichten. Damit könnte ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele geleistet werden. Viele Waldviertler und Waldviertlerinnen müssen weite Strecken zu ihren Arbeitsplätzen zurücklegen. Es zeigt sich, dass der öffentliche Verkehr ungenügend ausgebaut ist. Das wird unter anderem durch die Steigerung der gemeldeten Autos in den Bezirken Horn, Gmünd, Waidhofen und Zwettl sichtbar. So stieg die Anzahl der Autos von 2016 auf 2017 in diesen Bezirken um durchschnittlich ein Prozent. Die Bürgerinnen und Bürger müssen somit nach wie vor auf das Auto setzen, um mobil zu sein. Doch mobil zu sein, insbesondere mit einem eigenen PKW, ist ein enormer Kostenfaktor.

„Das Waldviertel muss als Wohnort wieder attraktiver werden. Das 365-Euro-Ticket soll ein zusätzlicher Anreiz sein, um attraktiver zu sein“, betont SPÖ-Nationalratsabgeordneter Maurice Androsch. Es müsse zu einem Umdenken beim Thema Mobilität kommen. Die Waldviertler Nationalräte sind sich einig, dass das 365-Euro-Ticket wesentlich zur Attraktivierung des Waldviertels beitragen würde.

Source:: Meinbezirk.at

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