Athleten mit Axt und Motorsäge

By no-reply@meinbezirk.at (Isabella Frießnegg)

Martin Huber ist Organisator der Waldarbeitsmeisterschaft“> OSSIACH (fri). Für Forstarbeiter sind Motorsäge und Axt prinzipiell Arbeitsgeräte. Nicht ganz so ist das bei den Teilnehmern der Waldarbeitsmeisterschaft, die anlässlich des Holzstraßenkirchtages ausgetragen wird. Für sie sind Säge & Co. zugleich Sportgeräte.

Arbeit sichtbar machen
Bereits zum 19. Mal findet die Waldarbeitsmeisterschaft in diesem Jahr statt. Die Attraktivität des Bewerbes ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Damit aber auch die Anforderungen an die Wettkämpfer. „Wir haben jährlich zwischen 60 und 80 nationalen und internationalen Teilnehmern“, sagt der stellvertretende Leiter der Forstlichen Ausbildungsstätte und Organisator der Waldarbeitsmeisterschaft Martin Huber. „Die Idee dahinter ist, dass man Waldarbeit für die Öffentlichkeit sichtbar macht.“

Sicherheit ist wichtig
Meist findet die Arbeit nämlich im Verborgenen statt und kaum jemand würde wissen, welche Aufgaben ein Waldarbeiter zu bewerkstelligen hat. „Es geht um weit mehr als bloß um das Fällen eines Baumes“, so Huber.
„Natürlich werden die einzelnen Disziplinen beim Bewerb präzisiert, dennoch kommen sie aus der Praxis. Dabei geht es um einen sportlich fairen Wettkampf und um die Präsentation einer qualitativ hochwertigen und unfallfreien Waldarbeit verbunden mit einer nachhaltigen und ökologischen Waldbewirtschaftung.“ Gerade der Sicherheitsfaktor hätte in den letzen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. „Die Teilnehmer tragen die Schutzausrüstung, die auch im Wald beim Arbeiten getragen wird. Sowohl bei der schulischen Ausbildung in den landwirtschaftlichen Fachschulen als auch bei Weiterbildungskursen an der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach wird der Sicherheitsgedanke großgeschrieben.“

Lange Vorbereitungsphase
Für Huber selbst beginnt die Organisation des Bewerbes schon rund ein Dreivierteljahr vor der Veranstaltung. „In Kooperation mit der zuständigen Gemeinde wird ein geeigneter Platz gesucht. Dort müssen alle Vorkehrungen für die…

Source:: Meinbezirk.at

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