Auch links orientierte Menschen vertrauen Nachrichten weniger

Der „Digital News Report 2018“ zeigt Online-Nachrichten weiter im Vormarsch. Mehr Menschen sind bereit, dafür auch zu bezahlen.

Die jährlichen Daten aus dem “


Reuters
Institute Digital News Report“ zeigen, wie die Menschen Nachrichten im Internet nutzen.


Österreich
folgt dem internationalen Trend zur vermehrten Verbreitung und Nutzung von digitalen Nachrichten. Obwohl traditionelle Medien und deren Verbreitung noch immer eine starke Rolle einnehmen, zeigen sich vor allem Rückgänge bei der Nutzung von traditionellen Medien als Hauptnachrichtenquelle. Darüber hinaus zeigen die soeben veröffentlichten Daten auch einen Rückgang bei Print-Abonnements.

Gleichzeitig konnten Online-Nachrichtenmarken ihre Nutzung steigern. Auch Social Media gewinnen als Nachrichtenquelle an Bedeutung, wenngleich


Facebook
als die noch immer meistgenutzte Plattform weniger populär wird. Auch die Bereitschaft für Online-Nachrichten zu bezahlen folgt dem internationalen Trend und ist auch für den österreichischen Markt von 7,4 auf 8,5 Prozent leicht angestiegen.

Rückgang bei Vertrauen in Medien

Begleitet werden diese Entwicklungen in Österreich von einem Rückgang in das allgemeine Vertrauen in Nachrichten und Medien.

Weltweit glauben etwa 44 Prozent, dass man den „meisten Medien meistens vertrauen kann“. Dieser Wert ist stagnierend.

In Österreich sank nach dem Jahr der Nationalratswahl das allgemeine Vertrauen in Nachrichten von 45 Prozent im Jahr 2017 auf 41 Prozent, das ist ein Vertrauensverlust von 4,4 Prozentpunkten.

Reuters Institute Digital News Report

Am stärksten ist das Vertrauen bei politisch links orientierten Personen zurückgegangen, nämlich um 7,1 Prozentpunkte, ebenso bei Anhängern der politischen Mitte um 6,8 Prozentpunkte. Allerdings gingen diese Gruppen von einem höheren Niveau aus. Die politisch rechts Orientierten haben, ausgehend von einem niedrigen Niveau im Vorjahr, nicht nennenswert an Vertrauen in die Medien verloren (minus 0,8 Prozentpunkte).

Besonders stark gesunken ist das Vertrauen bei Personen mit einem hohen Haushaltseinkommen von mehr als 45.000 Euro.

Mehr Vertrauen in bewährte Nachrichtenmarken

Umgekehrt ist das

Source:: Kurier.at – Kultur

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