Laut einem US-Diplomaten plante Kim Jong-un einen Angriff auf Südkorea

By Business Insider Deutschland

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Das Abkommen, das US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un zu Beginn der Woche unterzeichnet haben, wurde international begrüßt. Auf einer Pressekonferenz in Singapur sprach Trump am Morgen von einer „Botschaft der Hoffnung“ und einer „Vision des Friedens“. Experten haben allerdings Zweifel daran, ob das Abkommen ein Durchbruch auf allen Ebenen ist. Vor allem bleibt offen, wie die „vollkommene atomare Abrüstung Nordkoreas“, wie es in dem Dokument heißt, ablaufen wird.

Unklar bleibt weiterhin auch, wie ernst es Nordkorea in den vergangenen Jahren mit seinen Drohgebärden meinte. Wäre das Regime um Kim Jong-un im Zweifelsfall tatsächlich zu einem Atomangriff übergegangen, wie es mehrmals ankündigt hatte?

Der US-amerikanische Diplomat James F. Jeffrey, von 2010 bis 2012 US-Botschafter im Irak, glaubt jedenfalls, Trump habe „die unmittelbare Gefahr eines Krieges nun erst einmal beseitigt“. Die Bedrohung durch Nordkorea sei zuvor „massiv angestiegen“, sagte Jeffrey im Gespräch mit der „Zeit“. Nordkorea sei kurz davor gewesen, „Amerika mit einer Atomrakete treffen zu können“, so Jeffrey. Umgekehrt seien die USA wiederum kurz davor gewesen, auf diese Bedrohung militärisch zu reagieren, sagte der Diplomat unter Berufung auf Kontakte der US-Regierung.

US-Diplomat zur Nordkorea: „Die Kriegsgefahr ist erst einmal weg“

Jeffrey sagte weiter, dass zentrale Figuren des US-Militärs zu dem Entschluss gekommen seien, dass Kim Jong-un „Vorbereitungen traf, Südkorea anzugreifen und zu erobern“. Diese Bedrohung sei auch ausschlaggebend dafür gewesen, dass Trump sich mit Kim an den Verhandlungstisch gesetzt habe. „Die Kriegsgefahr ist erst einmal weg“, so Jeffrey.

Nuklear- und Nordkorea-Experten sind hingegen skeptisch. „Was an dem Abkommen fehlt, ist eine eindeutige Klärung, was nun mit Nordkoreas Langstreckenraketen passiert“, sagte der Münchner Raketentechniker Markus Schiller nach dem Gipfel gegenüber Business Insider. Der Asienexperte der Bertelsmann Stiftung, Bernhard Bartsch, sagte, das Abkommen sei „letztlich wertlos, solange

Source:: Business Insider.de

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