Mehr Sicherheit: Stadt rüstet für Kirchtag auf

By no-reply@meinbezirk.at (Alexandra Wrann)

Villachs Bürgermeister Günther Albel testete die Mobilität der neuen Personenschutz- Barrieren eigenhändig in München

VILLACH. Die Stadt Villach reagiert auf die terroristischen Anschläge der vergangenen Jahre und rüstet in Sachen Sicherheit auf. Vor allem Großveranstaltungen sind im Visier solcher Attentate. In Villach betrifft dies vor allem die Kirchtagswoche im August.

Neue Wege mit Personenschutzbarrieren
Nun geht die Stadt neue Wege. Sie kauft zwölf mobile Personenschutzbarrieren an, mit denen potenziell gefährliche Zufahrten zum Kirchtagsgelände gesichert werden können. Die „CitySafe“ genannten Blöcke wiegen 865 Kilogramm. Sie sind so konzipiert, dass sie anfahrende Autos entweder beim Aufprall stoppen können oder sich derart unter der Bodenplatte des Wagens verkeilen, dass ein Weiterfahren möglichst verhindert wird.

Kooperation mit München
Bei der Auswahl der Barrieren hat Villach eng mit der Bayerischen Bereitschaftspolizei München kooperiert. Diese hat rund 50 verschiedene Sicherheits-System verglichen. Dabei ging es nicht nur um die Effizienz der am Markt verfügbaren Varianten, sondern auch um deren Mobilität und Handhabbarkeit bei kurzfristigen Einsätzen. „Unser Dank gilt der Münchner Exekutive, die uns ihr exzellentes Know-how unbürokratisch und freundschaftlich zur Verfügung gestellt hat“, sagt Bgm. Günther Albel.

Effiziente und wirtschaftliche Lösung
„CitySafe“ punktet mit einer Kombination aus Robustheit und Flexibilität. Die Blöcke können trotz ihres enormen Gewichts im Bedarfsfall und bei sachgemäßer Bedienung einfach entfernt werden. Villachs Polizeichef Erich Londer sieht den Ankauf daher auch positiv: „Richtig eingesetzt ist das System definitiv eine Verbesserung unserer Möglichkeiten.“
Für Albel ist der Ankauf der zwölf Barrieren ein Akt der Vernunft: „Villach ist eine Stadt mit vielen Festen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger liegt mir dabei ganz besonders am Herzen. Wir haben uns für CitySafe entschieden, weil das System mit vielen Vorteilen punktet.“

Rund 48.000 Euro
Neben Effizienz und…

Source:: Meinbezirk.at

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