stern-Stimme Marie v. d. Benken: Jochen Schropp ist schwul – na und?

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Die Fashion-Branche schmückt sich gerne mit dem Ruf, die offenste, toleranteste und facettenreichste zu sein. Das liegt vor allem daran, dass einige der größten Genies des glamourösen Haute-Couture-Zirkus schwul, lesbisch oder bisexuell sind: Tom Ford, Gianni Versace, Cara Delevingne, Stella Maxwell, Marc Jacobs, Alexander Wang, Yves Saint-Laurent, Thierry Mugler, Cristóbal Balenciaga, Pierre Balmain, Christian Dior, Stefano Gabbana und Domenico Dolce, Jean-Paul Gaultier oder Freja Baha Erichsen. Die Fashion Hall of Fame ist fest in LGBT-Hand – und diese Liste könnte endlos fortgesetzt werden.

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/lifestyle/mode/marie-von-den-benken/6718786.html?utm_campaign=lifestyle&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>kurzbio marie von den benkenTyra Banks, ehemaliges Supermodel und heute Gastgeberin des US-Vorbilds von Heidi Klums „Germany’s Next Topmodel“, sagte einmal: „Ohne die schwulen Männer in der Fashion-Branche wäre ich niemals berühmt geworden“. Ich würde sogar noch weitergehen. Ohne schwule Männer in der Fashion-Branche gäbe es die Fashion-Branche so gar nicht. Es spielt aber auch keine Rolle, wie hoch man die Bedeutung der homosexuellen Protagonisten der Fashion-Industrie hängt, denn die beiden einzigen Fragen, die man sich stellen sollte, sind meiner Meinung nach:

1. Warum ist Homosexualität in den meisten Branchen nicht 100% akzeptiert?

2. Warum ist es überhaupt notwendig, zwischen homosexuell und nicht homosexuell zu unterscheiden?

Smilies für die Toleranz

Klar, die Fashion-Industrie lebt sehr von Paradiesvögeln, Querdenkern, verrückten Ideen und absurden Inszenierungen. Und ja, vielleicht haben extrovertierte Schwule da einen Vorteil. Aber Homosexualität kommt nicht zwangsläufig mit einer Extraportion Kreativität. Genau so, wie Schönheit nicht mit einem niedrigen IQ einhergeht oder jeder mit braunen Augen Italiener ist. Vorurteile, in der politisch korrekten Zeit von heute gerne auch als Klischees verharmlost, helfen nie. Und die Fashion-Branche ist klein. Was ist mit den schwulen und lesbischen Menschen, die bei Versicherungen arbeiten, in der Kinderbetreuung oder einem anderen eher „normalen“ Beruf? Man sollte nicht entweder Designer-Genie oder Supermodel sein müssen, um offen und unbehelligt als homosexueller

Source:: Stern – Lifestyle

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