Beachvolley statt Basketball: Ex-NBA-Star mischt Major in Gstaad auf

By Nicole Vandenbrouck

Wie aus dem NBA-Star Chase Budinger (30) ein Beachvolleyballer wurde.

Einen Teil seines Lebens als Profisportler verbringen zu dürfen, ist schon ein Privileg. Dies gleich in zwei verschiedenen Sportarten zu tun, ist eine absolute Ausnahme! Der Amerikaner Chase Budinger lebt sie.

Während sieben Jahren verdiente er seine Millionen in der NBA als Basketballer bei Houston, Minnesota, Indiana und Phoenix. Seit dieser Saison macht der 30-Jährige an der Seite von Routinier und mehrfachem Grand-Slam-Sieger Sean Rosenthal (38) die Beachfelder unsicher.

Das Major in Gstaad ist erst das siebte gemeinsame Turnier des Duos und das erste auf Fünf-Sterne-Niveau. Doch die Amis – mit einer Wildcard ausgestattet – landen dank Budingers starken Blocks und Spielübersicht sogleich einen 2:0-Sensationssieg gegen die als Nummer 1 gesetzten Brasilianer Evandro/Felipe.

Klar, Budinger ist nicht nur seiner Grösse (2.01 m) wegen problemlos vom Basket- auf den Beachcourt gewechselt. Dahinter steckt eine märchenhafte Geschichte. Als Teenager spielt er neben Basketball auch Hallen-Volleyball wie seine beiden älteren Geschwister.

„Ich stamme eigentlich aus einer Volleyball-Familie», erzählt der Blondschopf. Dass ihm diese Wurzeln eines Tages zur zweiten Profi-Karriere verhelfen, ahnt der Kalifornier damals noch nicht.

Denn als 17-Jähriger entscheidet er sich für Basketball. Nur ein Jahr später, 2006, wird Budinger an der Highscool zum Co-MVP ausgezeichnet, also zum wertvollsten Spieler – und zwar neben keinem Geringeren als dem heutigen Star Kevin Durant (29, Golden State Warriors).

Der Durchhänger kommt bei Budinger, als er 2017 nach seinen NBA-Jahren nach Spanien zu den Baskonia Viktoria Gasteiz wechselt. Mit dem Leben auf und neben Feld in Europa kommt er nicht klar. Dann erreicht ihn der Anruf, der seinem (Sport-)Leben eine Wende gibt: Rosenthal fragt seinen Landsmann „Wie stehts? Willst Du mit mir auf Tour gehen?»

Nicht das erste Mal. Denn bereits vor zweieinhalb Jahren sprechen sie darüber. Bei einem Bierchen in der „Shellback Tavern» am

Source:: Blick.ch – Sport

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