Plakatwirbel: „Diana trifft keine Schuld“

By no-reply@meinbezirk.at (Christian Diabl)

Die kopflose Vize Miss OÖ bleibt weiter hängen.

Nach wie vor hängen sie in ganz Linz: Die von vielen als „sexistisch“ kritisierten FPÖ-Plakate mit dem Slogan „Stolz auf Linz“. Obwohl es von allen Seiten Kritik hagelte, denkt Vizebürgermeister Detlef Wimmer gar nicht daran, sie zu entfernen. Nun meldet sich auch die auf dem Plakat abgebildete Diana Seyr zu Wort: „Als Vize Miss Oberösterreich war ich begeistert, als man mir die Möglichkeit bot für die Hauptstadt meines wunderschönen Bundeslandes zu werben. Dass so etwas dabei heraus kam, damit hab ich nicht gerechnet.“ Keinesfalls würde sie jemals politische Werbung machen. Auch die Miss Austria Corporation distanziert sich von der Kampagne und spricht von „Respektlosigkeit an Frauen“, die zu keinem Zeitpunkt mit dem Unternehmen abgestimmt gewesen sei und „weder dessen Zustimmung noch Einverständnis“ finde. Die Verantwortung liege allerdings bei den oberösterreichischen Lizenznehmern. Diese müssten die „Weitsicht besitzen, die Mädchen bestmöglich zu unterstützen und zu fördern, und die Aufträge ihrer Klientinnen aufs Genaueste zu prüfen um Situationen wie diese zu vermeiden“, so Jörg Rigger, Geschäftsführer der Miss Austria Corporation.

Anfrage kam von RegierungsbüroOrganisiert wird die Miss Oberösterreich-Wahl von Nicole Kern und Janin Baumann. Auf ihrer Facebook-Seite nehmen auch sie zum „Aufreger Plakat“ Stellung und schreiben, es hätte sich um eine Anfrage vom Regierungsbüro gehandelt und vorweg nichts mit der Partei zu tun gehabt. So wurde die Anfrage auch an Diana Seyr weitergegeben. „Es war ein Modeljob und hat nichts mit einer politischen Meinung zu tun, weder der von Diana Seyr noch mit unserer als Miss Oö Corporation“, heißt es in dem Posting.

Kritik von FrauenvereinenAus Sicht des Österreichischen Frauenringes, der Dachorganisation österreichischer Frauenvereine, sei es inakzeptabel, dass sich eine Regierungspartei sexistischer Werbung bediene: „Es erklärt aber die Respektlosigkeit und Geringschätzung von Frauen in dieser…

Source:: Meinbezirk.at

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