Turbulente Reaktionen: Mays Regierung stellt Brexit-Whitepaper im Unterhaus vor

Die Brexit-Pläne der britischen Regierung sind im Finanzsektor des Landes auf scharfe Kritik gestoßen. Die Londoner City nannte das von Premierministerin Theresa May am Donnerstag im Parlament vorgestellte Weißbuch einen „schweren Schlag“ für die Finanzindustrie. Ein positives Echo kam dagegen von der britischen Industrie. Sie hatte befürchtet, dass der Brexit eine harte Grenze zum EU-Mitglied Irland nach sich ziehen und damit den Handel behindern würde.

Im Zentrum von Mays Vorschlag steht eine „Freihandelszone“ mit der EU. Dafür strebt die Premierministerin ein „gemeinsames Regelbuch“ mit der EU an, um Standards und Richtlinien zu harmonisieren. Den Binnenmarkt und die Zollunion soll Großbritannien dagegen verlassen. Der freie Personenverkehr für EU-Bürger soll beendet werden. Im Dienstleistungsbereich will Großbritannien ausscheren und eigenen Regeln folgen. Dies gilt ebenso für die Finanzindustrie.

Londoner City zeigt sich wenig begeistert

Dass britische Banken dadurch ihren uneingeschränkten Zugang zum EU-Markt verlieren, nimmt die Regierung in Kauf. Der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs will May nicht mehr folgen. Dass sich die EU auf ein derartiges Brexit-Szenario einlässt, ist unwahrscheinlich. Brüssel besteht auf der ungeteilten Achtung aller vier Grundfreiheiten – also dem freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital.

Die Londoner City, das Herz der britischen Finanzindustrie, kritisierte Mays Pläne scharf:…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Politik

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.