Twitter-Tiraden: Gegen Germany pöbeln, dann loben, und wieder pöbeln: Trumps irre Kurswechsel in 24 Stunden

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US-Präsident Donald Trump lässt im erbitterten Streit mit Deutschland nicht locker. Nach dem Eklat um deutsche Erdgasimporte aus Russland zum Auftakt des Nato-Gipfels kritisierte Trump am Donnerstag die Bundesregierung erneut scharf. „Präsidenten haben jahrelang erfolglos versucht, Deutschland und andere reiche Nato-Staaten dazu zu bewegen, mehr für ihren eigenen Schutz vor Russland zu zahlen“, schrieb Trump. „Sie bezahlen nur einen Bruchteil ihrer Kosten.“ Die USA hingegen zahlten zweistellige Milliardenbeträge zuviel, um Europa zu subventionieren.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Faktencheck: Donald Trumps Brandrede beim Nato-Gipfel: Was daran alles nicht stimmt " href="https://www.stern.de/politik/ausland/nato-gipfeldonald-trumps-bruesseler-brandrede-im-faktencheck-8165842.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>+++ Lesen Sie hier einen Faktencheck zu Trumps Brandrede gegen Deutschland, und was daran alles nicht stimmt +++

„Und als wäre das nicht genug, hat Deutschland gerade angefangen, Russland, dem Land, vor dem sie beschützt werden wollen, Milliarden Dollar für ihren Energiebedarf zu zahlen, der aus einer Pipeline aus Russland kommt“, fügte er in einem weiteren Tweet hinzu.“Nicht akzeptabel! Alle Nato-Staaten müssen ihr Zwei-Prozent-Verpflichtung erfüllen, und sie müssen letztlich auf vier Prozent gehen.“ Gemeint ist seine Forderung, zwei beziehungsweise vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Deutschland liegt derzeit bei 1,24 Prozent.

Donald Trump legt im Deutschland-Streit nach

Mit der neuen Twitterserie nahm Trump seine Verbalattacken gegen Deutschland wieder auf, obwohl er am Mittwochnachmittag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Signale der Entspannung zu senden schien. Er hatte das Verhältnis zu Deutschland hervorragend genannt und Merkel auch persönlich gelobt.11-Merkel kontert Trumps Kritik mit Verweis auf DDR-Vergangenheit-5807946327001

Nicht das erste Mal, dass Trump eine Kehrtwende per Kurznachrichtendienst vollzieht: Man erinnert sich etwa an die <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump-sendet-wut-tweet-an-theresa-may-und-vertippt-sich-7768628.html“ target=“_blank“>Twitter-Schelte gegen die britische Premierministerin Theresa May (heute schwärmt Trump von ihrer „besonderen Beziehung“), die <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/politik/ausland/donald-trumptwitter-affront-gegen-merkel-ist-trump-vom-feinsten-8131792.html“ target=“_blank“>kollegial betrachtete Backpfeife gegen Merkel, die G7-Gipfelerklärung die Trump via Twitter zurückzog oder seine Warnschüsse gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un

Source:: Stern – Politik

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