US-Report prangert an: Amazons rechte Ecke: Vom Nazi-Schulranzen bis zur Rassenkunde für Kindle

By Daniel Bakir

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazons-rechte-eckevom-nazi-schulranzen-bis-zur-hassliteratur-fuer-kindle-8162018.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Wer Produkte bei Amazon.com verkauft, muss ein paar Regeln einhalten. Verboten ist laut den Richtlinien der Plattform unter anderem alles, was „Hass, Gewalt, rassistische, sexistische oder religiöse Intoleranz propagiert und fördert“. Doch in der Praxis hat Amazon offenbar große Probleme diese Verbote durchzusetzen. Eine Studie zweier amerikanischer Nichtregierungsorganisationen zeigt, dass auf dem US-Marktplatz des Online-Händlers eine ganze Batterie an rassistischen, anti-semitischen und islamfeindlichen Produkten angeboten wird.

So entdeckten die Autoren beim Durchstöbern der Plattform unter anderem Halsketten mit Hakenkreuzanhänger, SS-Uniformmützen und andere Nazi-Symbolik. Besonders verstörend: Einige der Produkte richten sich eindeutig an Kinder. Es gibt Nazi-Spielfiguren, einen Kinder-Rucksack, auf dem Pepe der Frosch mit SS-Mütze abgebildet ist, sowie einen Fidget Spinner mit Hakenkreuzmotiv. Ein Baby-Strampler zeigt ein brennendes Kreuz. <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/8162038.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Amazon Nazi-Artikel

Kindle-Bibliothek des Hasses

Außerdem liefert die Studie eine 226 Titel umfassende Liste von Hassliteratur, die als eBook für Amazon Kindle erhältlich sind. Den meisten Werken merkt man schon am Titel an, gegen welche Gruppe jeweils gehetzt wird. Eines verspricht gar eine evolutionäre Analyse der Intelligenzunterschiede zwischen Rassen. Doch damit nicht genug: Auch bei Amazon Music fanden die Autoren rund ein Dutzend Bands, die als Hassmusik eingestufte Titel zum Streamen und Downloaden anbieten.

Amazon erklärte, jeder Verkäufer habe sich an die Richtlinien der Plattform zu halten, andernfalls drohten den Verkäufern Konsequenzen wie die Schließung des Accounts. Doch die Autoren der Studie – die Organisationen „Action Center on Race & Economy“ und „The Partnership for Working Families“ – werfen dem Onlineriesen vor, zu wenig gegen die Verbreitung der Produkte auf dem eigenen Marktplatz zu tun und dabei, wie bei allen Verkäufen über die Amazon-Kanäle, sogar finanziell zu profitieren. Das Gros der kritisierten Artikel war kurz nach der Veröffentlichung der Studie am Freitag von den Amazon-Seiten entfernt.

Das Problem ist nicht neu

Eine Anfrage des <a target="_blank" rel="nofollow" title="stern"

Source:: Stern – Wirtschaft

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