Was man vom Innsbrucker Asyl-Treffen erwarten kann

Europa ringt einmal mehr um eine Linie beim Thema Asyl, Österreich rief die „Kooperation der Willigen aus“. Allein, mit großen Würfe ist in Innsbruck nicht zu rechnen

Es ist das erste informelle Ministertreffen der österreichischen Ratspräsidentschaft – und passend zur derzeitigen politischen Gemengelage steht heute in
Innsbruck
ein Thema im Mittelpunkt: Asyl.

Bei der Sitzung der europäischen Innenminister, die um 9:15 Uhr begonnen hat, sollen – so zumindest der Plan – die Themen EU-Außengrenzschutz und Asylzentren außerhalb der
EU
besprochen werden. Und schon im Vorfeld meldeten sich nach einem gemeinsamen Frühstück wieder jene zu Wort, die den Asyl-Streit der vergangenen Wochen dominierten: Italiens Innenminister Matteo Salvini, sein deutscher Amtskollege Horst Seehofer und Gastgeber Herbert Kickl (FPÖ).

Kurz zusammengefasst lautet das einmal mehr zum Besten gegebene Ziel der Zusammenarbeit der drei Länder: Österreich will laut
Kickl
gemeinsam mit Deutschland und Italien von einer „Kooperation der Willigen“ zu einer „Kooperation der Tätigen“ werden und illegale Migration gen Europa unterbinden. Mit anderen Worten: In Zukunft solle es nicht mehr möglich sein, europäischen Boden zu betreten, „wenn man kein Recht auf Schutz hat“, so Kickl. Dieses Anliegen wird am 19. Juli von österreichischen, deutschen und italienischen Beamten in Wien konkretisiert, kündigte Kickl an – blieb allerdings Details schuldig. Das Ziel, das die Beamten ins Auge zu fassen hätten, lautet Kickl zufolge: „Illegale Migration gegen Null bringen.“

Um 12:45 Uhr – zum Ende des heutigen Treffens in Innsbruck – solle es bei einer Pressekonferenz Konkreteres geben (
der KURIER
berichtet live
). Allein, Insider rechnen

Source:: Kurier.at – Politik

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