Brexit-Krise, WM-Kater – und jetzt auch noch Trump-Kritik: May erlebt eine Horror-Woche

By Adrian Meyer

US-Präsident Donald Trump besucht Grossbritannien – und wird von der isolierten Premierministerin Theresa May umgarnt. Die einst „besondere» Beziehung zwischen den USA und Grossbritannien ist heute eine besonders einseitige.

Es ist eine Horrorwoche für die britische Premierministerin Theresa May (61). Erst treten zwei ihrer Kabinettsmitglieder aus Protest gegen ihren weichen Brexit-Kurs überraschend zurück: Aussenminister Boris Johnson (54) und Brexit-Minister David Davis (69), beides Hardliner für den harten Bruch mit der EU. May muss sich nun vor einem parteiinternen Putsch fürchten.

Dann verlieren die Engländer im WM-Halbfinal in den letzten Minuten gegen die Kroaten. Kaum ist der Frustkater ausgestanden, besucht US-Präsident Donald Trump (72) das Land mitten in der Regierungskrise.

Ein Besuch, von dem die Hälfte der Briten sich wünscht, dass er nicht stattfindet. Gar drei Viertel verachten laut Umfragen Trumps Politik. Zehntausende wollen heute gegen ihn demonstrieren. In London soll eine aufblasbare Baby-Trump-Puppe über dem Westminster-Palast fliegen.

Für May steht viel auf dem Spiel

Premierministerin May sorgt dafür, dass der US-Präsident wenig davon mitbekommt. Sie will ihn mit viel Trara und Pomp in abgelegenen Palästen empfangen, seinem Ego schmeicheln, ihn umgarnen.

Nach dem gestrigen Galadinner berät sich Trump heute mit May über Handelsbeziehungen, Brexit und Russland. Anschliessend trifft er sich mit Königin Elizabeth zum Nachmittagstee auf Schloss Windsor. Und verabschiedet sich dann ins Golfwochenende nach Schottland.

Für May steht beim Treffen einiges auf dem Spiel. Die Briten stehen mit dem Rücken zur EU und erhoffen sich daher viel von einer engen Partnerschaft mit den USA, vor allem was einen möglichst freien Handel betrifft. Doch genau den bekämpft Trump derzeit mit seinen Strafzöllen. Auch bei den Themen Klimawandel, Naher Osten oder Russland gehen die Positionen teils weit auseinander.

„Es gibt kein stärkeres Bündnis»

Dennoch hat May viel von der „besonderen» Beziehung zu den USA geschwärmt. „Es gibt kein stärkeres Bündnis als

Source:: Blick.ch – Ausland

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