Hamburger SV zu Gast in Bad Erlach

By kevin.kada@kurier.at (Kevin Kada)

Der norddeutsche Kultklub bereitet sich in Niederösterreich auf die zweite deutsche Bundesliga vor.

„Wir bekommen keinen Pass auf zehn Meter hin. Genau darum sind wir hier“, brüllte Christian Titz über den Trainingsplatz in Bad


Erlach
, Bezirk Wiener Neustadt-Land. Der Chefcoach des Hamburger SV (HSV) ist mit seinem Team in Niederösterreich auf Trainingslager, um seine Spieler auf die zweite deutsche Bundesliga vorzubereiten.

Zum ersten Mal in der über 130-jährigen Klubgeschichte musste der


HSV
in der abgelaufenen Saison den Abstieg aus der höchsten deutschen Spielklasse hinnehmen. Großen Einfluss auf die Spieler und das Trainerteam hatte der Medienrummel rund um den Abstieg aber nicht, wie Titz berichtet: „Wir hatten eigentlich gar keine Zeit über den Abstieg nachzudenken, denn mit dem Tag nach dem letzten Saisonspiel haben wir mit der Vorbereitung auf die zweite Liga begonnen.“

Kada Kevin

Eine wichtige Vorbereitung, denn die Spiele in der zweiten Spielklasse sind wesentlich kampf- und körperbetonter. „Darauf müssen wir uns einstellen, denn gerade die Auswärtsspiele werden in der kommenden Saison immer wieder Cup-Charakter haben“, ist sich


Titz
sicher.

Platzprobleme

Als Vorbereitungsort suchte sich der HSV die Marktgemeinde Bad Erlach nicht ohne Grund aus. Denn die Verantwortlichen haben viel Erfahrung mit internationalen Topklubs, wie Bürgermeister Johann


Rädler
berichtet: „Wir hatten unter anderem schon Fenerbahce Istanbul und den FC Everton bei uns zu Gast.“

Auch das österreichische U21-Nationalteam von Trainer Werner Gregoritsch ist jährlich Gast in Bad Erlach um sich dort den Feinschliff für die bevorstehenden Qualifikationsspiele zu holen.

Dementsprechend schockiert wirkte das Gemeindeoberhaupt, als in deutschen Boulevardmedien von schlechten Platzverhältnissen in Bad Erlach die Rede war. „Wir hatten einen braunen Streifen am Rasen, den wir aufgrund eines Maschinendefekts nicht gleich ausbessern konnten. Aber rechtzeitig

Source:: Kurier.at – Sport

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