Millennial wird als Trader reich — und verliert dann wegen Facebook 180.000 Dollar

By Christoph Damm

Facebook Intraday Chart

Die Facebook-Zahlen und vor allem der Ausblick auf die Entwicklung der zukünftigen Nutzerzahlen haben viele Aktionäre und Trader vergangene Woche auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktie rauschte in der Spitze 25 Prozent ab und so mancher Experte rechnet sogar damit, dass dies ein erstes Anzeichen für einen schlimmeren Crash als im Jahr 2000 sein könnte.

Ein betroffener Trader hat die Ausmaße für ihn persönlich auf Twitter dokumentiert. Dennis Cao ist ein 24-jähriger Software-Ingenieur, lebt in Carlsbad, Kalifornien, und liebt offenbar das Risiko. Der Millennial kauft nämlich nicht die Aktien von Unternehmen, sondern spekuliert mit Optionsscheinen. Diese Papiere spiegeln, einfach ausgedrückt, die Bewegung der Aktien, allerdings gehebelt.

Trader setzt auf Optionsscheine mit hohen Hebeln

Ein Beispiel: Setzt man mit einem Call-Optionsschein auf steigende Kurse und wählt dafür einen Hebel von zwei, steigt der Schein um zwei Prozent, wenn die Aktie um ein Prozent steigt. Das Ganze funktioniert auch mit fallenden Kursen: So steigt ein Put-Optionsschein mit Hebel zwei um zwei Prozent, wenn die entsprechende Aktie um ein Prozent fällt. Doch der Hebel heißt auch, dass das Verlust-Risiko entsprechend größer wird — schließlich gilt der Hebel auch, wenn sich die Aktie in die falsche Richtung entwickelt.

Dennis Cao scheint auf deutlich höhere Hebel gesetzt zu haben — nach oben gibt es dabei kaum Grenzen. So kaufte er Call-Optionen auf Facebook, bevor das Unternehmen in der vergangenen Woche seine Bilanz vorgelegte. Sinkende Nutzerzahlen hatten die Anleger allerdings verunsichert und es kam zum Crash der Aktie. Cao verlor dadurch nach eigenen Angaben 180.000 US-Dollar (154.000 Euro).

Trader: „Facebook-Absturz war unglücklich“

Business Insider hat jetzt mit Cao gesprochen. Der nimmt den Verlust gelassen. „Der Facebook-Absturz war unglücklich, aber ich habe das Trading immer so verstanden, dass man einmal gewinnt

Source:: Business Insider.de

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