Coop füllt Lager mit Bier: So bereitet sich Zürich auf die Raver vor

By Helena Schmid

Am 11. August wird rund ums Seebecken wieder gefeiert.

ZÜRICH –
Jedes Jahr lockt die Street Parade Hunderttausende Techno-Fans nach Zürich. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Polizisten, Sanitäter und Reinigungskräfte schieben an diesem Wochenende Überstunden.

Am kommenden Samstag steigt in Zürich die grösste Techno-Party der Welt. Um 14 Uhr geht es los: Dann rollen 30 dekorierte Trucks mit grossen Musikanlagen und DJs an Bord vom Zürcher Utoquai über das Bellevue zum Bürkliplatz. Eine Million Besucher werden erwartet.

Entsprechend hoch sind die Sicherheitsmassnahmen: Die Stadtpolizei Zürich ist mit Grossaufgebot vor Ort. Bewaffnete Polizisten und unbewaffnete Mitarbeiter des polizeilichen Assistenzdienstes sind auf dem Festgelände aktiv. Damit nicht genug: Unter die Raver mischen sich zivile Polizisten.

Verletzte Partygänger werden grösstenteils von der Wasserschutzpolizei über den See zum nächsten Rettungsposten transportiert. Für die ganzen Vorkehrungen, die Werbung und Reinigung bezahlt der Veranstalter insgesamt 2,5 Millionen Franken. Diese werden grösstenteils durch Sponsoren finanziert.

Coop beschäftigt doppelt so viele Mitarbeiter

Gewinn machen vor allem die umliegenden Läden und Hotels. So beispielsweise der Coop am Stadelhofen, der den Ravern günstiges Bier verkauft. An diesem Samstag arbeiten in der Filiale doppelt so viele Mitarbeiter wie an normalen Wochenenden. Ausserdem wurde das Lager extra für die Street Parade mit Alkohol aufgestockt.

Die leeren Bierdosen landen während der Parade meist auf dem Boden – trotz der zusätzlich aufgestellten Abfallkübel. So blieben im Jahr 2017 insgesamt 110 Tonnen Müll zurück. Die Street Parade endet offiziell um Mitternacht, doch für die Reinigungskräfte ist dann noch lange nicht Schluss: Die Aufräumarbeiten dauern nämlich bis zum Sonntagnachmittag an.

Source:: Blick.ch – Schweiz

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