Ausstellung: Museum für Gestaltung zeigt soziales Design

ZÜRICH –
ZH –
Die Ausstellung „Social Design» im Museum für Gestaltung in Zürich zeigt anhand von Projekten und Designobjekten mögliche Wege in eine lebenswertere und gerechtere Welt. Das Publikum ist aufgefordert mitzudenken und eigene Vorschläge zu machen.

„Was bedeutet für dich Fairness?» heisst die Frage der Woche, die im Hintergrund des Ausstellungsraums auf einer Schiefertafel zu lesen ist. Die Antworten des Publikums deuten alle in die gleiche Richtung: „sich so verhalten, dass es allen gleich gut gehen kann.»

Gerechter soll die Welt sein, da ist man sich einig. Das streben auch die ausgestellten Projekte und Erfindungen an. Und sie erzeugen beim Publikum so viel Optimismus, dass es die Frage, ob das hier Gezeigte eine gerechtere Welt auch tatsächlich erfolgreich unterstützt, mehrheitlich mit Ja beantwortet.

Viel dazu beigetragen hat die Kuratorin Angeli Sachs, die eine ausgesprochen benutzerfreundliche Ausstellung konzipiert hat. Die insgesamt 25 internationalen Projekte sind mit Filmen, Fotografien, Plänen und kurzen, informativen Texten übersichtlich dokumentiert. Zudem sind sie nach Themen wie „Urbaner Raum und Landschaft», „Umwelt», „Migration» oder „Wohnen, Bildung, Arbeit» geordnet.

Zu Wort kommt zum Beispiel Slow Food, die Stiftung für biologische Vielfalt, Terra Madre, die seit 2010 daran ist, mit 10’000 Gärten in 35 afrikanischen Ländern dem Recht auf gutes Essen für alle Nachachtung zu verschaffen. Entstanden sind bisher mehr als 3000 solche Gärten. „Sie können den Weg zu einer alternativen Entwicklung in Afrika weisen», schreibt Slow Food. Fotografien von schön kultivierten Landschaften und lachenden Gesichtern werben dafür.

Anlass zu Hoffnung gibt auch der bei der EAWAG in Dübendorf produzierte Safir-Wasserfilter, womit stark verschmutztes Wasser einfach und effizient gesäubert

Source:: Blick.ch – Schweiz

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