Vorschau 19: «Anno 1800»: Endlich wieder zurück in die Vergangenheit

Nach zwei Sci-Fi-Ausgaben kehrt die Aufbau-Reihe „Anno» endlich wieder zurück in die Vergangenheit. Dabei überzeugt das Spiel mit komplexen Produktionsketten, die aber auch Anfänger schnell begreifen.

Übersicht: Darum gehts in „Anno 1800»

Industrielle Revolution statt Mondbesiedlung: Mit „Anno 1800» wendet sich die Aufbau-Reihe wieder einem historischen Szenario zu. Das hat auch direkten Einfluss auf das Spiel. So sollen sowohl Umweltverschmutzung als auch Arbeiterstreiks eine Rollen bei der Stadtentwicklung spielen. Zum Glück ist aller Anfang leicht und im neuen Spiel beginnt alles zunächst mit einem Feldweg und einem Bauernhaus.

Screenshots zu „Anno 1800»

Darum freuen wir uns auf „Anno 1800»

Auch wenn die Reihe zurück in die Vergangenheit geht, kann sie mit einigen Neuerungen aufwarten. So kann man im Blaupausen-Modus nun Gebäude und Strassen im Voraus skizzieren und so schauen, dass man auf der riesigen Karte keine Fehler bei der Planung macht. Weiter bietet das Spiel eine etwas grössere Individualisierung. So darf man im Zoo zum Beispiel die Gehege für die verschiedenen Tierarten selber setzen. Das alles ist in hervorragender Grafik inszeniert, wobei nicht nur die einzelnen Einwohner, sondern auch die Zootiere zu erkennen sind. Angenehm: Sämtliche möglichen Gebäude sind direkt in mehreren Reitern am unteren Bildschirmrand zu erkennen. Dabei wird direkt angezeigt, welche Ressourcen, sei es Holz, Stein oder Nahrung, zum Bau nötig sind.

Zudem darf man seine Einwohner nun auf grosse Expedition senden. Je nach erwarteten Gefahren wie fremde Kulturen, Krankheiten oder Seeschlachten gilt es die Crew anders zusammenzustellen, um die Erfolgschancen zu erhöhen. In Zufallsereignissen darf man zudem mit gewählten Multiple-Choice-Antworten den weiteren Verlauf der Expedition beeinflussen.

Darum sind wir noch skeptisch

Die Kämpfe gegen feindliche Einheiten waren oft eine grössere Schwäche des Spiels. So hoffen wir, dass der militärische Aspekt in „Anno 1800» nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Source:: Blick.ch – Digital

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