Bayern-Wahl: Drohendes Debakel der CSU: Aus diesen Gründen könnte Merkel davon profitieren

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Für die CSU sieht es düster: Den Christsozialen droht ein deutlicher Stimmenverlust sowie ein Ende ihrer Alleinherrschaft in dem Freistaat. Auf Bayern dürften nach allen Umfragen im Vorfeld große Verschiebungen der bisherigen Kräfteverhältnisse zukommen. Einer der Profiteure könnte im Kanzleramt sitzen. Angela Merkel käme es sehr zu Pass, sollte die Schwesterpartei einen herben Dämpfer abbekommen. Doch wie sieht es bei Grünen und der SPD aus?

Störenfried Horst Seehofer wäre politisch schachmatt

Dass die CSU bei der Wahl unbefriedigend abschneiden wird, scheint ausgemacht – die Frage ist, wie tief sie fällt. Ein besonders schlechtes Ergebnis wird unmittelbar eine Suche nach Schuldigen auslösen. Dann könnte es insbesondere für Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer eng werden, der sich mit seinem Agieren in Berlin innerparteiliche Feinde geschaffen hat. Und das Verhältnis zwischen ihm und Ministerpräsident Markus Söder ist ohnehin kühl.<a target="_blank" rel="nofollow" title='Kandidaten, Themen und Wahlprogramme : Von "Söder Wurst" über "Bavaria One": Was vor der Landtagswahl in Bayern am meisten gegoogelt wird' href="https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahl-bayernwas-die-menschen-derzeit-besonders-haeufig-googeln-8397316.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Google-Trendsuchen zur Landtagswahl in Bayern_15.40Uhr

Seehofer will zwar seine Posten behalten, doch wenn die CSU ihn vom Parteivorsitz drängt, dürfte auch das Ministeramt weg sein. Neue Unruhe in der Berliner „GroKo“ wäre damit vorprogrammiert. Ein weniger dramatisches CSU-Ergebnis könnte Seehofer das Ministeramt retten. Womöglich würde er sich dann zumindest für eine Weile etwas zurückhalten und der seit Monaten immer wieder aufflammende Unionszwist wäre Geschichte – jedenfalls vorübergehend.

Bundeskanzlerin Merkel könnte die heimliche Siegerin eines CSU-Debakels sein. Schließlich könnte sie konservativen Kritikern entgegenhalten, dass die von der CSU über Monate befeuerten Debatten rund um das Thema Flüchtlinge bei den Wählern nicht gut ankamen und somit ihre eigene, stärker der Mitte zuneigende Linie die richtige sei. Zugleich müsste Merkel allerdings damit rechnen, dass die Zusammenarbeit mit einer daheim in Bayern gedemütigten CSU nicht unbedingt einfacher wird.

Die SPD-Spitze steht gehörig unter

Source:: Stern – Politik

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