Bei Ryanair kostet der Rollkoffer extra: Handgepäck-Preise im grossen Check

By Julia Fritsche

Wer seinen Flug bucht, sollte direkt überprüfen, wie viel Gepäck mitdarf. Sonst droht unter Umständen beim Check-in oder spätestens am Gate eine teure Überraschung. Denn immer wieder ändern Airlines ihre Regeln. So jetzt auch Ryanair.

Wer dieser Tage mit Kind und Kegel, Sack und Pack in die Herbstferien verreist, dürfte mehr als nur Handgepäck dabeihaben. Bei vielen anderen Flugpassagieren ist das Reisen mit dem kleinen Rollkoffer und einer Handtasche aber beliebt. Denn das spart Zeit beim Check-in und bei der Ankunft am Ziel. Zudem spart man. Denn vor allem Billigflieger verlangen für grösseres Gepäck eine Gebühr.

Nun aber schränkt Ryanair auf den 1. November das Reisen mit Handgepäck ein. Alle Passagiere mit Standardtarif dürfen ab dann nur noch eine kleine Handtasche oder eine Laptop-Tasche gratis mitnehmen. Bereits der kleinste Rollkoffer ist zu gross.

Gepäckgebühren sind lukrativ

Die Airline begründet die neue Handgepäckregel mit dem zeitraubenden Boarding bei viel Gepäck. Häufig müsse Handgepäck noch im letzten Moment in den Frachtraum verladen werden, weil die Ablagen in der Kabine schon voll seien. Mit der neuen Gebühr sollen Verspätungen seltener werden. Ryanair bestreitet, dass es bei der Massnahme ums Geldverdienen gehe.

Fluggesellschaften kassieren aber mit Gebühren aller Art kräftig ab. Rund 47 Milliarden Franken brachten Sitzplatzreservierungen, Extragepäck oder Snacks 2017 laut einer Studie der Beratungsfirma Ideaworks den 73 untersuchten Airlines ein. Am lukrativsten waren dabei Gepäckgebühren. Ryanair ist vorne mit dabei beim Gebührensammeln. Fast ein Drittel der Einnahmen erzielte der Billigflieger 2017 durch Extras.

Besser früh zahlen als später blechen

Welche Gebühren kommen nun neu auf Ryanair-Passagiere zu? Für einen kleinen Rollkoffer von maximal zehn Kilo zahlen Kunden bei der Ticketbuchung acht Euro, später online zehn Euro. 20 Euro kostet es am Flughafenschalter, 25 Euro schliesslich beim Boarding.

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Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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