Blutprobe entscheidet über Leben und Tod: Trisomie-Genanalysen bald Kassenleistung?

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Sie war in der 10. oder 11. Woche. Die Ärztin hatte nach dem Ultraschall von „Auffälligkeiten“ gesprochen. Das Kind in ihrem Bauch habe womöglich Trisomie 21, bekannt als Down-Syndrom. „Das hat mich alles völlig überrollt“, sagt Sabine Müller (Name geändert). Im Internet suchte sie nach Informationen, erfuhr von der Möglichkeit eines Bluttests. Am Ende entschied sie sich für eine Biopsie – und gegen den teuren Bluttest. Sie nahm sich ein paar Stunden Bedenkzeit, beriet sich mit ihrem Mann. „Uns war klar: Wir können uns nicht vorstellen, das Kind abzutreiben. Wir bekommen es auf jeden Fall.“

Test-Methoden bisher nur bei Risikoschwangerschaft als Kassenleistung

Tochter Laura ist heute zwei Jahre alt und geht in die Krippe. Ein fröhliches Kind, mit Down-Syndrom. Sabine Müller spricht von „etwas Trauerarbeit“ nach der Diagnose. Eine wichtige Zeit sei es gewesen, die geholfen habe, sich vorbereiten zu können, das Kind anzunehmen. Heute ist die Dresdnerin engagiert in einem Netzwerk von Eltern mit Trisomie-21-Kindern.

Folgt man der Argumentation einer Gruppe von Abgeordneten von Union, SPD, Grünen, FDP und Linkspartei, dann wird es solche Lebenswege schon bald nicht mehr geben. Denn Kinder wie Laura, so warnen sie, werden nicht mehr geboren, wenn künftig gentechnische Bluttests von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Weil ein Beschluss von Kassen und Ärzten zur Kostenübernahme absehbar ist, machen die Kritiker an diesem Freitag auf einer Pressekonferenz mobil.

Bisher stehen für Kassenpatienten zur Feststellung eines Chromosomendefekts mehrere Methoden zur Verfügung. Sie werden den Schwangeren nicht standardmäßig angeboten und sind auch keine Kassenleistung, werden aber bei einer Risikoschwangerschaft bezahlt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Schwangere über 35…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/politik/rnd/blutprobe-entscheidet-ueber-leben-und-tod-trisomie-genanalysen-bald-kassenleistung-31428434″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Politik

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