Der verrückteste Nati-Fan ist Belgier: Darum hat er sich zwei Tickets für den Match gekauft

By Max Kern, Brüssel

Mathieu Rütimann ist Belgier, drückt aber heute der Schweizer Nati die Daumen. Einmal geht er ins Stadion, um seine Stars zu sehen – vorallem den Goalie Yann Sommer.

Mitten in Wallonien, im belgischen 300-Seelen-Dörfchen Mont-Gauthier, wohnt der verrückteste Fan der Schweizer Nati. Er hat im Königreich soeben ein neues Haus bezogen, arbeitet daheim als selbständiger Grafiker. Sein Name: Mathieu Rütimann. Doch seine neue Bleibe ist vor allem ein Museum. Ausgestellt sind mehrheitlich Utensilien des Schweizer Nati-Goalies Yann Sommer.

„12 Paar Handschuhe hat mir Yann persönlich übergeben, 11 Leibchen habe ich aus seinen Händen erhalten», sagt Rütimann. Etliche Sommer-Stücke hat er im Internet ersteigert. Seit 2009 hat der belgisch-schweizerische Doppelbürger Rütimann nur ein einziges Länderspiel verpasst.

„Ich habe für mich zwei Plätze»

Auch heute Abend sitzt der glühendste Sommer-Fan im König-Baudouin-Stadion. Und drückt der Schweiz die Daumen. „Ich habe für mich zwei Plätze. Einen oben, um das Spiel zu sehen. Und einen unten, damit ich mit den Stewards keine Probleme bekomme.» Der 37-Jährige will Sommer und Co. nach Spielschluss so nahe wie möglich sein. Wie für jedes Spiel hat der Grafiker eine Fahne ent­worfen. „Welcome Yann» steht drauf.

Auch bei den Heimspielen von Sommer in seinem Klub ist Rütimann mit seiner Freundin Caroline immer vor Ort. 183 km Distanz ists von Mont-Gauthier bis nach Mönchengladbach.

Wie wurde Rütimann zum Sommer-Fan?

Wie ist einer, der mit 5 Jahren aus Basel mit seiner belgischen Mutter fortzog, ein heissblütiger Fan des Schweizer Nati-Goalies geworden? Rütimann: „Durch Zufall, über einen Kollegen meines Cousins, der Sommer kennt. Oft kommt Yann nach den Spielen zu mir und schüttelt mir die Hand.» Auch heute?

Rütimann wird nach Spielschluss versuchen, sich Zugang zum Schweizer Teamhotel in Brüssel zu verschaffen. „Doch es wird immer schwieriger.» Glück hatte der „Belgier» vor einem Monat nach dem 6:0-Sieg der Schweiz in St. Gallen gegen Island. „Am Tag danach liess uns Trainer

Source:: Blick.ch – Sport

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