Dow Jones bricht weiter ein – Anleger ziehen Reissleine: Wall-Street-Schocker

By Nicola Imfeld, San Diego

Der US-Aktienindex Dow Jones hat am Donnerstag seine Talfahrt fortgesetzt. Stabilisierungsversuche scheiterten früh. Am Abend nach Geschäftsschluss wiederholte sich das Bild vom Vortag: Anleger starrten ungläubig auf die tiefroten Bildschirme.

An Tag 1 nach dem drittgrössten Punkteverlust in der 135-jährigen Geschichte des Dow Jones haben sich die Gesichtszüge der Anleger an der Wall Street nicht entspannt. Im Gegenteil: Schockiert standen sie am Ende eines Achterbahn-Tages vor tiefroten Bildschirmen.

Der Dow Jones Index hat am Donnerstag erneut deutlich im Minus geschlossen. Beim Stand von 25’052,83 Punkten beendete das Barometer das Geschäft 2,13 Prozent tiefer. Zwischenzeitlich fiel der Dow Jones gar deutlich unter die 25’000-Punkte-Marke. Im Vergleich zur Vorwoche, als der Index mit 26’952 Punkten ein neues Allzeithoch erreichte, büsste er demnach innert sieben Tagen über 2000 Punkte ein!

Energieaktien die grössten Verlierer

Noch am Donnerstagmorgen verbreiteten Anleger Optimismus. Doch das die Börsenkrise keine Eintagesfliege ist, zeichnete sich bereits gegen Mittag ab. Stabilisierungsversuche scheiterten – jene Spekulanten, die auf eine Erholung des Kurses gesetzt hatten, zogen die Reissleine. Energieaktien waren am Ende des Tages die grössten Verlierer. Aber auch die vom Vortag gebeutelten Technologieunternehmen konnten das Ruder nicht herumreissen – die Technologiebörse Nasdaq büsste 1,25 Prozent ein.

Im Scheinwerferlicht stand das Internet-Unternehmen Tencent aus China. Nach den grossen Verlusten vom Vortag setzte es für Tencent am Donnerstag den zweitschlechtesten Tag in den vergangenen sieben Jahren ab: Minus 6,8 Prozent!

US-Halbzeitwahlen und Kavanaugh drücken auf die Stimmung

Für die Talfahrt an der Börse werden einerseits die Äusserungen des IWF verantwortlich gemacht. Der Internationale Währungsfonds hat Mitte Woche die Furcht vor Turbulenzen an den Finanzmärkten genährt. Eine Eskalation der Handelskonflikte und wachsende geopolitische Risiken könnten zu abrupten Einbrüchen führen. Der IWF hatte zudem seine Prognosen zum Wachstum der globalen Wirtschaft gesenkt.

Laut Börsenexperte Matt Lloyd drücken auch die bevorstehenden Halbzeitwahlen, die Unruhen um Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh auf die

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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