Erich Vogel erinnert sich zu Kuhns 75. Geburtstag: Als Köbi die Seiten wechselte

By Max Kern

Happy Birthday, Köbi! Die Fussball-Legende Köbi Kuhn wird heute 75. Erich Vogel (79), Weggefährte seit über 50 Jahren, erinnert sich an ein kurioses Kapitel.

Der am 12. Oktober 1943 in Zürich-Wiedikon als Sohn eines Schreinermeisters geborene Jakob Kuhn hat sich schon zu seiner Zeit als Fussballer daran gewöhnen müssen, dass er von Jung und Alt einfach „Köbi» gerufen wird. Später, nach seiner eindrücklichen Karriere als FC-Zürich-Spieler (6x Meister, 5x Cup­sieger), wird er als Nati-Coach von 2001 bis 2008 gar zu „Köbi National». 2007 wählt ihn das TV-Publikum zum „Schweizer des Jahres».

Als Spieler hält er seinem FC Zürich von 1960 an 17 lange Jahre die Treue. Wirklich? Nein, nicht ganz. Köbi wagt in Zürich im Sommer 1969 einen Gang über die Geleise zum verhassten Erzrivalen GC. Ein Transfer, der für mächtigen Wirbel sorgt.

Erich Vogel (79), graue Eminenz des Schweizer Fussballs, ist damals mittendrin. Vogel erzählt: „Ich stand GC-Präsident Albert Fader beratend zur Seite. Er fragte mich, was GC unternehmen müsse, um wieder an die Spitze zu kommen. Ich sagte: Holen Sie den Köbi Kuhn vom FCZ! Dann sind wir sofort eine Klasse besser.»

Ein Koffer mit Geld wechselte den Besitzer. Köbi Jahre später zu BLICK: „Es war viel Geld drin …» Einen Pelzmantel für Kuhns damalige Gattin Alice gabs obendrauf.

Klammheimlich fliegt das FCZ-Urgestein mit GC ins Trainingslager nach Schweden. Und spielt dort in einem internen Testspiel. Vogel erinnert sich: „Köbi war in meiner Mannschaft. Er hat sofort das Heft in die Hand genommen. Er hat die Leute zusammengestaucht. Auf dem Feld war er ein Terrorist, er ging auch auf die Schiedsrichter los. Nach dem Match war er aber wieder der Liebste und sehr hilfsbereit.»

Beim Stammklub FCZ merkt lange keiner, dass Köbi zu GC abgesprungen ist. Doch als während der Sommerpause in der „Schweizer Illustrierten» das Mannschaftsposter

Source:: Blick.ch – Sport

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