Karte zeigt, wie erpressbar Trumps Gegner sind — die Republikaner nutzen das brutal aus

By Business Insider Deutschland

Donald Trump (links) mit dem Fraktionsvorsitzenden der Republikaner, Mitch MConnell.

Noch hat Donald Trumps Partei im US-Kongress das Sagen. Noch bestimmen die Republikaner, wo es lang geht. Die Demokraten haben das in den vergangenen Wochen deutlich zu spüren bekommen.

Vergangene Woche boxten die Republikaner Trumps umstrittenen Supreme-Court-Kandidaten Brett Kavanaugh durch, obwohl bis zum Schluss ungeklärt blieb, ob der Jurist als Teenager eine Schulkameradin sexuell missbraucht habe. Nun mussten die Demokraten erneut nachgeben. Sie ließen Abstimmungen über 15 weitere Trump-Richterkandidaten zu. Alle 15 wurden bestätigt. Sie werden wohl über Jahrzehnte Bundesgerichte in der Nation konservativ färben. Dafür dürfen gefährdete Demokraten nun endlich zurück in ihre Staaten, um für ihre Wiederwahl zu kämpfen. Denn für viele von ihnen geht es bis zum 6. November ums Ganze.

Demokraten geben sich zuversichtlich

Der Wahlkampf in den USA ist in seine heiße Phase getreten, und die Demokraten geben sich verhalten optimistisch. Trump hat schlechte Beliebtheitswerte, und das demokratische Lager ist motiviert. Viele Amerikaner wollen dem US-Präsidenten die Gelbe Karte zeigen.

Die Demokraten dürften gute Chancen haben, das Repräsentantenhaus zurückzugewinnen. Anders sieht es in der einflussreicheren Kammer, dem Senat, aus. Senatoren entscheiden etwa über Richter- und Ministerkandidaten. Sie können dem US-Präsidenten das Leben noch schwerer machen als einfache Kongressabgeordnete. Deshalb wäre es für die Demokraten fast noch wichtiger, die Kontrolle über den Senat zu erhalten. Doch eine Karte des US-Umfragenaggregators „RealClearPolitics“ zeigt, wie schwer das werden dürfte.

Rote Einfärbung steht für Republikaner, blau für Demokraten.

Während Amerika am 6. November das Repräsentenhaus komplett neu wählt, wird nur ein Drittel des Senats erneuert. Das ist diesmal ein besonderer Nachteil für die Demokraten: Sie halten bereits den Großteil der Sitze, haben also nur wenige Möglichkeiten, neue Sitze hinzuzugewinnen. Dabei bräuchten sie einen Nettozugewinn von mindestens zwei Sitzen, um die Mehrheit im Senat zu bekommen.

Die besten Chancen rechnen sich

Source:: Business Insider.de

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