Letztmals flog er gegen Belgien vom Platz: Seferovic will Rot-Skandal vergessen machen

By Max Kern, Andreas Böni, Brüssel

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Rote Teufel? Da sieht Nati-Mittelstürmer Haris Seferovic auch schon mal Rot. Heute Abend soll in Brüssel aber alles im grünen Bereich sein.

Ist Nati-Stürmer Haris Seferovic (26) gar für das erste Spiel an der EM gesperrt? Solche Fragen schwirren Ende Mai 2016 durch die Genfer Luft.

Die Schweiz spielt damals ihr zweitletztes Vorbereitungsspiel vor der EM in Frankreich. Sie verliert nach 1:0-Führung (Dzemaili) noch 1:2. Lukaku und De Bruyne treffen für die Roten Teufel. Die Schweiz verliert in der 80. Minute aber auch ihren Mittelstürmer.

Abseits der TV-Kameras im Stade de Genève. Seferovic ist nach einem Zweikampf ausser sich. Der ehemalige Söldner von Novara Calcio äussert sich anscheinend auf Italienisch, der Muttersprache von Schiedsrichter Paolo Silvio Mazzoleni. Der versteht nicht Bahnhof, sondern jedes Wort sehr klar – und zeigt Seferovic direkt Rot!

Der damalige Eintracht-Angreifer, der seinem Klub fünf Tage zuvor mit dem goldenen 1:0-Treffer im Relegationsspiel gegen Nürnberg den Liga-Erhalt sichert, wehrt sich: „Der Schiedsrichter hat mich falsch verstanden. Das war nicht gegen ihn, sondern gegen mich gerichtet. Ich war auf mich sauer.»

Was hat er gesagt? Seferovic: „Ein paar italienische Fluchwörter. Ins Gesicht habe ich ihm nur gesagt: ‹Was ist das für ein Foul?›»

Nati-Coach Vladimir Petkovic erklärt sich ebenfalls auf Italienisch. Das sei eine „ingenuità» des jungen Mannes gewesen. Übersetzt: Eine Dummheit, eine Unbedarftheit.

Die Gefahr besteht damals, dass Seferovic nicht nur für das letzte Testspiel gegen Moldawien gesperrt ist, sondern auch für das EM-Startspiel gegen Albanien.

Petkovic: „Er wird die Konsequenzen alleine tragen müssen und dafür bezahlen. Eine solche Unbedarftheit kann ein Spiel entscheiden, aber auch die Chancen einer ganzen Generation bestrafen.»

Es kommt im Sommer 2016 doch noch gut. Seferovic muss nur eine Sperre absitzen.

Gut zwei Jahre später steht Seferovic heute Abend im Brüsseler König-Baudouin-Stadion wieder auf dem Feld. Lässt er sich von

Source:: Blick.ch – Sport

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