Maries Modelcheck: Warum die Welt der Influencer nicht so einfach ist, wie es auf den Hochglanz-Fotos aussieht

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Nun ist sie vorbei, die Spring/Summer-Saison in der Modebranche. Tausende junge Models haben in Berlin, London, Mailand, New York und Paris auf Runway-Jobs während der Fashion Weeks gehofft, ein paar hundert sind am Ende gelaufen. Gewinner dieser Saison aber waren eindeutig die Influencer. Noch vor einigen Jahren, vor dem Siegeszug der Selbstdarstellung durch das Internet, gab es nur eine Währung in dieser Branche: Fachjournalisten. Ihr Urteil beeinflusste das kaufwillige Klientel, entschied, was im kommenden Jahr zum Trend und was zum Ladenhüter erwählt werden würde und steuerte somit das Order-Verhalten großer Einkäufer.

Dann kamen die Blogger und Designer sowie ihre PR-Agenturen mussten umdenken. Aus den Bloggern erwuchsen die Influencer und plötzlich ist die Fashion-Branche auf den Kopf gestellt. In den Front Rows verteilen sich die Prioritäten nicht mehr in erster Linie auf die Zugehörigkeit zu einem Magazin, sondern auf die Anzahl der Follower. Zauberwort Reichweite. Die „Vogue“ verkaufte im zweiten Quartal dieses Jahres keine 100.000 Exemplare mehr. Mal zum Vergleich: Ein Influencer wie Lena Gercke hat fast zwei Millionen Follower. Zwei Millionen Menschen. Wenn man so möchte, die „Vogue“ mal 20.

Reichweite als Allheilmittel

Natürlich kann man über Instagram verbreiteten Content nicht mit herausragendem Print-Content wie dem der „Vogue“ vergleichen, aber im Marketing zählen oft mehr Zahlen als Qualität. Für das Budget, mit dem man 100.000 Menschen in der „Vogue“ erreicht, kann man mit Influencern auch acht Millionen Follower erreichen. Das sieht in einer Power Point Präsentation möglicherweise sogar besser aus. Dass Wertigkeiten sich verschoben haben und der Siegeszug der Influencer oft mit Argwohn betrachtet wird ist übrigens nicht die Schuld von Lena Gercke, Pamela Reif oder ihren Influencer-Kollegen. Es ist ein anderes Geschäft, das viele noch nicht begreifen. Dass heute eine Chiara Ferragni auf einer Fashion Week für Designer wichtiger, für die Fotografen interessanter und für

Source:: Stern – Lifestyle

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