Maybrit Illner Spezial: Methode Trump greift längst auch in Europa

„Methode Trump – Gefahr für Europas Demokratie?“ lautete das Thema bei dieser „Spezial“-Ausgabe von Maybrit Illners Talkshow, und die Antwort konnte wohl jeder geben, der die politischen Geschehnisse der vergangenen zehn Jahre verfolgt hat: Natürlich hat die Methode Trumps Konjunktur auch in Europa.

Man war sich in Illners Runde rasch einig, dass dem Lügner im Weißen Haus ja ein gewisser Erfolg auch nicht abzusprechen ist. Fietje Becker war als Schüler in Idaho und hat den Stolz der Menschen erlebt auf das, was Trump geleistet habe. Ulf Röller, USA-Korrespondent des ZDF, bescheinigte dem Immobilienhai eine „Instinkt-Sicherheit“; so habe er den extrem konservativen Richter Kavanaugh durchgesetzt, den die Mehrheit der Amerikaner ablehnte.

Trump bedient Sehnsucht nach Überschaubarkeit

Trump sei der erste Präsident der Vereinigten Staaten, der nicht mehr den Anspruch habe, die Nation zu einen. Er verkaufe, was er erreiche, als Sieg, bestätigte Politologe Jeffrey Rathke, und Justizministerin Katarina Barley (SPD) fügte hinzu, die Vereinfachungen bedienten die Sehnsucht nach Überschaubarkeit.

Anlass zu diesem „Spezial“ boten die anstehenden US-Midterm-Wahlen Anfang November, und Rathke, von Illner nach Tendenzen gefragt, sieht für die Demokraten eher die Chance, im Repräsentantenhaus die Mehrheit zu gewinnen, nicht aber im Senat: Es werde sich zuspitzen, vermutet der Präsident des „American Institute for Contemporary German Studies“ an der Johns Hopkins University in Washington, DC.

Rücksichtslos das Prinzip „America first“ zu verfolgen, also die Belange der eigenen Nation über alle anderen…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

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