Papi Galmarini (31) über seine Zwillinge: «Das ist eine andere Liga als Olympiasieger»

By Emanuel Gisi

Nevin Galmarini (31) ist seit diesem Februar Snowboard-Olympiasieger und seit Sommer Vater von Zwillingen. Im Interview mit BLICK spricht er über Abschiede, Überforderung und seine Karrierepläne.

BLICK: Nevin Galmarini, im Februar wurden Sie Olympiasieger, im Juli sind Sie Vater geworden. Erleben Sie das schönste Jahr Ihres Lebens?Galmarini: Es ist ziemlich gut (lacht). Nach dem Olympiasieg ging es Schlag auf Schlag weiter, die Geburt von Eddie und Louie war definitiv der Höhepunkt. Vater werden ist noch einmal eine andere Liga als Olympiasieger. Das wird dann sehr schnell sehr unwichtig.

Es heisst immer, Zwillinge seien am Anfang besonders intensiv. Wie erleben Sie das?
Es gibt definitiv Situationen, da bist du überfordert. Das muss man nicht schönreden. Wenn beide gleichzeitig etwas brauchen, dann kann es schon etwas viel werden. Ob man allein ist oder mit der Partnerin zusammen.

Im Winter werden Sie im Weltcup wieder viel unterwegs ein. Dann wird Ihre Partnerin Nadia öfter allein sein.
Mir scheint, dass sich das Leben als Profi-Snowboarder gut mit dem Vatersein verbinden lässt. Im Moment trainieren wir auf dem Schnee – da bin ich vier Tage weg, dann aber wieder drei am Stück daheim. Wenn ich da bin, können wir als Familie intensiv Zeit miteinander verbringen. Aber etwas fällt mir heute eindeutig schwerer als früher.

Was denn?
Das Abschiednehmen. Früher hat man einfach „Tschüss» gesagt und ist aufgebrochen. Jetzt ist es schwieriger. Ich vermisse die Kleinen schon sehr.

Letzte Saison wurden Sie Olympiasieger, haben den Gesamtweltcup gewonnen. Sie gehen nun endgültig als Gejagter in die neue Saison. Macht Ihnen das zu schaffen?
Ich finde es cool, das erleben zu dürfen. Es ist eine neue Herausforderung. Und schliesslich kann man das erst erleben, wenn man mal zuoberst stand.

Die Erwartungen an Sie werden hoch sein.
Wenn ich mal nicht aufs Podest fahre, wird es nicht heissen, ich sei guter Sechster geworden, das ist klar. Dann

Source:: Blick.ch – Sport

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