Schuh-Business: Zwischen Billigtretern und Maßmodellen

By simone.hoepke@kurier.at (Simone Hoepke)

Der Markt ist umkämpft. Nicht nur Billigketten drängen nach Österreich, auch das traditionelle Handwerk findet seine Kunden.

220 Euro geben die Österreicher pro Jahr im Schnitt für ihr Schuhwerk aus. Möglichkeiten, dieses Geld loszuwerden, gibt es viele. Der Markt ist heiß umkämpft. Bereits ein Viertel der Umsätze fließt zu den großen Online-Händlern wie

Zalando
oder Amazon, den Rest der 1,6 Milliarden Euro teilen sich einige wenige Player, deren Logos die großen Einkaufsstraßen zieren.

Aber auch kleine österreichische Handwerksbetriebe, die Schuhe liebevoll in Handarbeit herstellen, gehen nicht leer aus. Im Gegenteil, traditionelle Maßschuh- oder spezialisierte orthopädische

Schuhmacher
kreieren Meisterwerke, die sich allerdings nur leistet, wer mehr als 220 Euro ausgeben will. Frauen tun dies häufiger als Männer – die Galanterie ist für die Schuhmacher ein profitables Business.

Anbieter der leistbaren Vielfalt

Kurier / gruber franz

Wer will, kann sich ein paar Stiefel um ein paar hundert Euro kaufen. Tun aber die wenigsten, meint Gerald Zimmermann, Chef der Schuhhandelskette CCC in

Österreich
. „Nimmt man das durchschnittliche Einkommen eines Österreichers und zieht davon 30 bis 40 Prozent fürs Wohnen ab, sieht man, dass sich die Wenigsten Schuhe um 300 Euro leisten können.“ Seine Schuhhandelskette setzt auf Modelle im unteren und mittleren Preissegment und drängt derzeit mit so vielen neuen Geschäften in die Shoppingcenter und Einkaufsstraßen, wie keine zweite Kette.

Aber wer steckt hinter den drei Buchstaben? Eine börsenotierter, polnischer Konzern, der aktuell rund 40 Millionen Schuhe im Jahr in den europäischen Markt presst. Ein Teil davon kommt aus hauseigenen Fabriken in Polen, in denen die Arbeitskosten im Vergleich zu anderen Ländern noch überschaubar sind. Ein Teil wird zugekauft – Lederware in Indien und Bangladesch, Synthetik vor allem in

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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