US-Wahl 2018 im Ticker: So sieht es im Kampf um den US-Kongress aus

By Andreas Baumer

Donald Trumps Republikaner könnten heute Nacht schwere Verluste einfahren.

Kann Donald Trump mit republikanischen Mehrheiten im US-Kongress weiterregieren oder erobern die Demokraten die Mehrheit in einer oder sogar beiden Kammern zurück? Wie schlagen sich die Demokraten auf republikanischem Terrain? Wie schlagen sich Republikaner in Staaten, die 2016 knapp für Trump stimmten? Inwiefern funktionierte Trumps Kampagne gegen Migranten? Konnten die Demokraten mit ihrem Fokus auf Butter-und-Brot-Themen durchdringen? Alle Ergebnisse hier im Überblick.

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Repräsentantenhaus

Die Chancen standen von Anfang an gut, dass die Demokraten die Kammer zurückgewinnen würden. Alle 435 Sitze standen zur Wahl. Die Republikaner mussten 236 Sitze verteidigen, die Demokraten 193. Dazu kamen sechs verwaiste Sitze. Etliche Republikaner, darunter auch Sprecher Paul Ryan, hatten frühzeitig bekannt gegeben, nicht mehr antreten zu wollen. Das eröffnete Demokraten viele Möglichkeiten, Sitze gerade in traditionell umkämpften und moderat republikanischen Wahlkreisen zu holen. Umfragen zeigten die Demokraten konstant mit mehr oder minder klarem Vorsprung.

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Senat

35 von 100 Senatssitze standen zur Wahl. Die Republikaner hielten bis zum Wahltag 51, die Demokraten 49 Sitze. Die Demokraten waren trotzdem in der Defensive. In gleich zehn Staaten, die Präsident Donald Trump 2016 gewonnen hatte, mussten demokratische Senatoren um die Wiederwahl kämpfen. Darunter befanden sich tiefkonservative Staaten wie Montana, West Virginia, Indiana und Missouri. Die Republikaner mussten dagegen nur einen Sitz verteidigen, der 2016 an die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gegangen war (Nevada). Deshalb galt es als unwahrscheinlich, dass die Demokraten im Senat die Mehrheit erobern würden.

Trotzdem schafften es die Demokraten im Laufe des Wahlkampfs, in traditionell republikanischen Staaten Fortschritte zu machen. Stand jetzt gelten etwa Tennessee, Texas, Arizona und Nevada als Sitze, die die Demokraten holen könnten. Insbesondere um Texas entwickelte sich eine regelrechte Materialschlacht. Der erzkonservative Senator Ted Cruz sah sich mit Beto O’Rourke einem mutigen,

Source:: Business Insider.de

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